HORIZONT-Auflagencheck Franz-Josef Strauß beschert dem "Spiegel" gute Kiosk-Verkäufe

Mittwoch, 23. September 2015
Der "Spiegel" kann sich bei seinem einstigen Lieblingsgegener FJS bedanken
Der "Spiegel" kann sich bei seinem einstigen Lieblingsgegener FJS bedanken
Foto: Collage HORIZONT

Ausgerechnet mit einer Titelstory über ihren früheren Lieblingsgegner Franz-Josef Strauß hat der "Spiegel" im August eine der besten Verkaufszahlen der vergangenen Wochen erzielt. "Stern" und "Focus" bleiben mit ihren Aufmachern über Nofretete und den deutschen Dr. House dagegen im Soll.
Zum 100. Geburtstag von Franz-Josef Strauß setzte der "Spiegel" auf Provokation und titelte : "Die spinnen, die Bayern!". Zumindest am Kiosk kam das ganz gut an: Insgesamt setzte der "Spiegel" von Ausgabe 35/2015 Ende August 254.430 Exemplare im Einzelverkauf ab. Nur eine Ausgabe in den fünf Wochen zuvor verkaufte sich besser. Auch der bisherige Jahresschnitt von rund 247.000 Exemplaren im Einzelverkauf wurde klar übertroffen. Weniger gut lief es in derselben Woche für die beiden anderen großen Wochenmagazine: Der "Focus" blieb mit seinem Aufmacher "Sie heilen, wenn nichts mehr hilft" über Deutschlands beste Medizin-Fahnder mit einem Einzelverkauf von 76.684 Exemplaren unter dem bisherigen Jahresschnitt von rund 82.000 Exemplaren.

Der "Stern" kam mit der Titelgeschichte über "Das letzte Geheimnis der Nofretete" auf einen Einzelverkauf von 211.546 Exemplaren. Damit blieb das Magazin von Gruner + Jahr ebenfalls knapp unter dem Jahresschnitt von rund 213.000 Exemplaren. dh

Einzelverkauf von "Spiegel", "Stern" und "Focus"

Quelle: IVW / Tsd. Exemplare


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