HORIZONT-Auflagencheck "Focus"-Rebrush lässt Kiosk-Leser kalt

Dienstag, 03. Dezember 2013
Seit Ausgabe 44 ziert den "Focus" ein roter Rahmen
Seit Ausgabe 44 ziert den "Focus" ein roter Rahmen

Seit der Ausgabe 44 liegt der "Focus" mit einem überarbeiteten Layout am Kiosk. Im Einzelverkauf hielt sich die Neugier auf das neue Erscheinungsbild des Magazins aber in Grenzen: Die erste Ausgabe mit dem roten Rahmen blieb unter dem Schnitt der vergangenen Wochen. Auch der "Stern" verzeichnete in derselben Woche einem schwachen Einzelverkauf, allein der "Spiegel" erfüllte mit seiner Coverstory über den Lauschangriff der USA sein Soll. Ein roter Rahmen markiert seit Ende Oktober das neue Layout des "Focus". Regelmäßige Leser hat das neue Design am Kiosk zumindest nicht abgeschreckt. Viele neue Leser konnte das Magazin mit der ersten Ausgabe im neuen Gewand allerdings auch noch nicht anlocken: Mit einem Einzelverkauf von 76.876 Exemplaren laut IVW landete Ausgabe 44 trotz der der beliebten Ärzteliste deutlich unter dem Schnitt der vergangenen drei Monate, der bei rund 81.000 verkauften Exemplaren lag.

Auch der "Stern" tat sich mit seiner Titelgeschichte über die neuesten Enthüllungen im NSA-Skandal am Kiosk schwer: Mit einem Einzelverkauf von gerade einmal 214.300 Exemplaren war Ausgabe 45 sogar eine der schwächeren in diesem Jahr. In den vergangenen drei Monaten lag der Einzelverkauf im Schnitt bei knapp 234.000 Exemplaren.

"Stern" und "Spiegel" machten mit dem NSA-Skandal auf
"Stern" und "Spiegel" machten mit dem NSA-Skandal auf
Allein der "Spiegel" verkaufte sich mit seiner Titelgeschichte über den Horchposten auf der US-Botschaft in Berlin im Einzelverkauf zumindest solide und lag mit 274.301 Exemplaren nur knapp unter dem 3-Monatsschnitt von rund 278.000 Exemplaren. Die Marke von 300.000 verkauften Exemplaren konnte das Nachrichtenmagazin aber zuletzt im August knacken. hor

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