HORIZONT-Auflagencheck Edward Snowden beschert dem "Spiegel" neuen Jahresbestwert

Dienstag, 06. August 2013
Der Prism-Skandal war am Kiosk ein Verkaufshit
Der Prism-Skandal war am Kiosk ein Verkaufshit

Geht doch, möchte man sagen: Mit seiner Coverstory über die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden erzielte der "Spiegel" Anfang Juli den besten Einzelverkauf seit Herbst 2012. Der "Focus" erreichte mit einem vergleichsweise drögen Aufmacher dagegen nur mittelmäßige Verkaufszahlen, der "Stern" lag leicht über dem Schnitt der letzten Wochen. Mit aktuellen und relevanten Geschichten können Magazine am Kiosk nach wie vor Verkaufserfolge feiern: Der "Spiegel" 27/2013, in der das Nachrichtenmagazin über die Enthüllungen von Edward Snowden berichtete, ging im Einzelverkauf zumindest so gut weg wie schon lange nicht mehr. 321.498 verkaufte Exemplare markieren nicht nur einen neuen Jahresbestwert für das Magazin, sondern auch den besten Einzelverkauf seit Oktober 2012. Zum Vergleich: Im 2. Quartal dieses Jahres lag der Einzelverkauf des "Spiegel" laut IVW im Schnitt bei 276.982 Exemplaren.

Die beiden anderen großen Wochenmagazine blieben inhaltlich und im Einzelverkauf in derselben Woche dagegen vergleichsweise blass: Der "Focus" Nummer 27/2013, der acht Wochen nach dem "Spiegel" ebenfalls mit dem Thema Altersvorsorge aufmachte, verkaufte sich mit 74.976 Exemplaren nicht nur deutlich schlechter als in der Vorwoche, sondern blieb auch weit unter dem Schnitt der vergangenen Wochen. Im 2. Quartal ging das Magazin im Einzelverkauf durchschnittlich 85.778 mal über die Ladentheke.

Der "Focus" blieb Anfang Juli im Soll
Der "Focus" blieb Anfang Juli im Soll
Der "Stern" erzielte mit seinem Aufmacher über "Das Geheimnis glücklicher Familien" einen soliden Einzelverkauf: Mit 242.111 Exemplaren verkaufte sich der Titel am Kiosk zwar etwas schlechter als in der Vorwoche, lag aber immerhin klar über dem Schnitt der letzten Wochen. hor
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