HORIZONT-Auflagencheck Der "Stern" gewinnt mit Trump, "Focus" verliert mit Obama

Donnerstag, 03. November 2016
Der "Stern" verkaufte sich Ende September vergleichsweise gut
Der "Stern" verkaufte sich Ende September vergleichsweise gut

Ob Donald Trump der nächste Präsident der USA wird, ist noch nicht entschieden. In der Abstimmung am Kiosk konnte sich der umstrittene Kandidat der Republikaner Ende September jedoch klar gegen Amtsinhaber Barack Obama durchsetzen: Während sich der "Stern" mit seinem Trump-Cover überdurchschnittlich gut verkaufte, brach der Einzelverkauf des "Focus" mit den Obamas ein.
"Was wäre, wenn Trump Präsident wird?", fragte der "Stern" in Ausgabe 40/2016 und stieß damit auf reges Interesse: Im Einzelverkauf gingen 192.911 Exemplare der Magazins von Gruner + Jahr über die Ladentheke - rund 24.000 mehr als in der Vorwoche. Der Jahresschnitt von aktuell rund 186.000 Exemplaren wurde ebenfalls deutlich übertroffen. Insgesamt betrug die verkaufte Auflage 669.927 Stück.
Der "Focus" zog in derselben Woche dagegen eine Bilanz der Amtszeit von Barack Obama - und rutschte mit 61.470 verkauften Exemplaren nach drei sehr guten Wochen wieder unter den Jahresschnitt von rund 67.000 Exemplaren im Einzelverkauf. Insgesamt lag die verkaufte Auflage des Magazins von Hubert Burda Media in der Kalenderwoche 40 bei 469.630 Exemplaren.

Auch der "Spiegel" verkaufte sich Ende September deutlich schlechter als in den beiden Wochen zuvor. Ausgabe 40/2016 mit der durch die Ereignisse in Aleppo inspirierten Titelstory "Verbrechen Krieg" verkaufte sich am Kiosk 216.995 mal und blieb damit knapp unter dem durchschnittlichen Einzelverkauf in Höhe von rund 219.000 Exemplaren. Insgesamt, also inklusive Abos, Bordexemplaren etc. lag die verkaufte Auflage des Hamburger Nachrichtenmagazins in dieser Woche bei 780.945 Heften. dh

Einzelverkauf von "Spiegel", Stern" und "Focus"

Quelle: IVW / Einzelverkauf in Tsd. Exemplaren


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