HORIZONT-Auflagencheck Der "Fall Edathy" drückt den "Stern" auf neuen Tiefstwert

Dienstag, 25. März 2014
Der "Stern" konnte nicht vom "Fall Edathy" profitieren
Der "Stern" konnte nicht vom "Fall Edathy" profitieren

Die Affäre um den SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy war im Februar das beherrschende Thema in den Medien. Alle drei großen Wochentitel hoben den Fall Edathy in der einen oder anderen Form auf die Titelseite. Doch während die beiden Nachrichtenmagazine damit im Einzelverkauf recht solide Verkaufszahlen erzielten, kam der "Stern" offensichtlich ein paar Tage zu spät - und fiel auf ein neues Allzeittief. Lediglich 187.794 Exemplare von "Stern" 9/2014 fanden im Februar im Einzelverkauf einen Abnehmer. Damit musste das Magazin von Gruner + Jahr schon zum zweiten Mal im noch jungen Jahr 2014 einen neuen Minusrekord im Einzelverkauf verkraften. Im laufenden Jahr lag der durchschnittliche Einzelverkauf bislang bei rund 206.000 Exemplaren - rund 9000 weniger als im vorangegangenen 4. Quartal 2013.

"Der Spiegel", der drei Tage vor dem "Stern" mit dem "Fall Edathy" aufmachte, verkaufte sich dagegen recht gut: Mit 242.969 Exemplare war Ausgabe 8/2014 bislang die drittbestverkaufte Ausgabe des Jahres. Bislang lag der durchschnittliche Einzelverkauf in diesem Jahr bei rund 249.000 Exemplaren - wobei allerdings die Ausgabe zum Jahreswechsel mit 287.545 verkauften Exemplaren die Bilanz aufhübscht.

Auch der "Spiegel" machte mit der Affäre um den SPD-Politiker auf
Auch der "Spiegel" machte mit der Affäre um den SPD-Politiker auf
Auch der "Focus" erzielte in der gleichen Woche solide Zahlen: Ausgabe 8/2014 mit dem klassischen Service-Thema "Endlich gut schlafen!" ging 74.531 Mal über die Ladentheke und lag damit fast exakt im Jahresschnitt von rund 74.400 Exemplaren. hor



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