HORIZONT-Auflagencheck Angela Merkel beschert "Spiegel" soliden Kioskverkauf

Dienstag, 15. Oktober 2013
"Der Spiegel" machte zwei Wochen vor der Wahl mit Angela Merkel auf
"Der Spiegel" machte zwei Wochen vor der Wahl mit Angela Merkel auf

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl nahm sich der "Spiegel" noch einmal Bundeskanzlerin Angela Merkel ordentlich zur Brust - und erzielte damit am Kiosk immerhin ein ordentliches Verkaufsergebnis. "Focus" und "Stern" verkauften sich in derselben Woche dagegen eher schleppend. Der "Spiegel" 37/2013 war am Kiosk durchaus ein Hingucker: Angela Merkel prangte im Stile einer absolutistischen Herrscherin auf dem Titelbild des Nachrichtenmagazins, das unter der Überschrift "Die neue Selbstgefälligkeit der Angela M." mit der Politik der Bundeskanzlerin abrechnete. 286.876 Exemplare fanden laut IVW im Einzelhandel einen Abnehmer. Damit konnte der "Spiegel" im Vergleich zu den beiden Vorwochen zwar wieder etwas zulegen - zuvor hatte das Nachrichtenmagazin seit Anfang Juli allerdings durchweg mehr als 300.000 Exemplare pro Ausgabe am Kiosk verkauft.

Die beiden anderen großen Wochentitel "Focus" und "Stern" blieben in der Kalenderwoche 37 ebenfalls unter den durchschnittlichen Einzelverkaufszahlen der vergangenen drei Monate. Der "Focus" setzte während der Internationalen Funkausstellung IFA auf "Die stärkste Technik" - die in Form eines Print-Magazins allerdings lediglich 78.041 Abnehmer fand. Das waren 12.000 weniger als in der Vorwoche.

"Focus" und "Stern" blieben in KW 37 im Soll
"Focus" und "Stern" blieben in KW 37 im Soll
Der "Stern" lockte in derselben Woche mit den schönsten Entdeckungen aus dem Nachlass des Humor-Großmeisters Loriot. 226.150 Exemplare von Ausgabe 38 gingen über den Ladentisch - rund 4000 mehr als in der Vorwoche, aber auch deutlich weniger als im Schnitt der vergangenen drei Monate, der im Einzelverkauf immerhin bei rund 241.000 Exemplaren lag. hor
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