Gruner + Jahr "Digitalgeschäfte in Summe profitabel"

Mittwoch, 05. April 2017
Gruner+Jahr-Digitalchef Arne Wolter
Gruner+Jahr-Digitalchef Arne Wolter
Foto: Gruner + Jahr

Zweistelliges Digitalwachstum bleibt bei vielen Verlagen Ehrensache – auch bei G+J. In diesem Jahr planen die Hamburger hier ein Umsatzplus von über 20 Prozent. Und noch ein paar weitere ausgewählte Zahlen verkündet der Verlag, um zu zeigen: Es läuft im Digitalen.

Sogar so gut, dass dies G+J am Mittwoch auch in diesem Jahr einen eigenen Pressetermin wert war, eine Woche nach der Bekanntgabe der Bilanzzahlen für 2016 (Digitalumsatz plus 36 Prozent, Umsatzanteil 23 Prozent). Absolute Zahlen nennt der Verlag weniger gern, ebenso wenig wie Angaben zu schwarzen oder roten Zahlen (lange Zeit Stern.de) einzelner Aktivitäten. Immerhin: „Die Digitalgeschäfte in Deutschland waren im 4.Quartal 2016 in Summe profitabel“, sagt Arne Wolter, Chief Digital Officer.

Die Werbeumsätze der digitalen Marken seien um 15 Prozent gestiegen, bei Mobile sogar um 74 Prozent. „Damit überkompensierten die Werbeerlöse die Rückgänge in der Printvermarktung“, so der Verlag. Neben dem digitalen Markengeschäft und der reinen Digitalvermarktung etwa mit dem Performance-Spezialisten Ligatus (Umsatzplus 25 Prozent) war man auch erneut bei Akquisitionen aktiv, die G+J nach dem Grad der Unternehmensreife in drei Stufen sortiert hat, etwa mit der Übernahme von Liquid M und der Groupe Cerise. rp

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