Glasauge sei wachsam Was Google sich von Glass-Nutzern wünscht - und was nicht

Mittwoch, 19. Februar 2014
Wer sich mit Google Glass zeigt, dem ist Aufmerksamkeit sicher (Bild: Google)
Wer sich mit Google Glass zeigt, dem ist Aufmerksamkeit sicher (Bild: Google)


Google setzt große Hoffnungen in die Datenbrille Google Glass. Damit sich das Produkt im gerade erst entstehenden Markt der Wearables jedoch von Anfang an durchsetzt, braucht es breite Akzeptanz. Und die hängt nicht zuletzt vom Verhalten der Träger ab. Google hat deswegen ein paar Vorschläge veröffentlicht, wie man sich verhalten sollte, während man die Brille nutzt. So ermutigt der Internetgigant Glass-Nutzer dazu, die Spracheingabe des Geräts zu nutzen, eine Bildschrimsperre zu verwenden und sich aktiv in der Gemeinde der Glass-Nutzer einzubringen. Außerdem fordert Google dazu auf, stets um Erlaubnis zu fragen, wenn man jemanden mit dem Gerät fotografiert. Und da sind wir auch schon bei den Don'ts, also Dingen, die man laut Google tunlichst unterlassen sollte. Zum Beispiel solle man nicht permanent in die obere Ecke des Displays starren, weil das schlicht und einfach komisch aussehe. Auch solle man die Brille beim Sport absetzen. Zu guter Letzt rät Google dazu, sich stets höflich gegenüber fragenden Mitmenschen zu verhalten - kurz, kein "Glasshole" zu sein. Alle Do's und Don'ts gibt es hier.

Wahrscheinlich sah sich Google nicht zuletzt durch eine Episode aus dem vergangenen Jahr zu diesem Vorstoß gezwungen: Im April 2013 veröffentlichte der Blogger Robert Scoble, der als einer der ersten Nutzer in den Genuss eines persönlichen Exemplars von Google Glass kam, ein recht unästhetisches Foto sich unter der Dusche, die Datenbrille dabei immer noch auf der Nase. Google-Chef Larry Page fand das gar nicht witzig: "Robert, das Foto unter der Dusche hat mir überhaupt nicht gefallen", sagte Page zu Scoble auf Googles Entwicklerkonferenz I/O. ire
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