"Germany's Next Topmodel"-Zwischenbilanz L'Oréal ist Top-Spender / Kosmetikbranche an der Spitze

Donnerstag, 02. April 2015
Immer noch ein beliebtes Werbeumfeld: Heidi Klum und ihre Topmodels
Immer noch ein beliebtes Werbeumfeld: Heidi Klum und ihre Topmodels
Foto: P7S1

Nach schwachen Einschaltquoten zu Beginn befindet sich die Jubiläums-Staffel des Castingformats "Germany's Next Topmodel" seit längerem wieder im Aufwind. Die Werbeaufwendungen im Umfeld der Show sind hingegen seit der ersten Folge ungebrochen hoch, wie eine Studie des Medienforschungsunternehmens XAD zur Halbzeit der Staffel zeigt. Am meisten investiert dabei - na klar - die Kosmetikbranche.
6,42 Millionen Euro gaben die Unternehmen aus der Branche im Umfeld der von Heidi Klum moderierten Pro-Sieben-Sendung in diesem Jahr bislang aus - und machen damit allein rund ein Viertel der gesamten Werbeaufwendungen aus. Hinter der Kosmetik- folgt überraschend die Lebensmittelbranche mit Ausgaben in Höhe von 4,33 Millionen Euro, noch vor der Mode, die auf 3,18 Millionen Euro kommt. Das gesamte Brutto-Media-Volumen im Umfeld von "Germany's Next Topmodel" beläuft sich auf rund 24 Millionen Euro und 676 Ausstrahlungen. Ein 30-Sekunden-Spot in dem Umfeld kostet zwischen 44.070 und 81.510 Euro.

Die Top 10 Spender bei "GNTM"

Quelle: XAD




Unter den einzelnen Werbungtreibenden ist L'Oréal der klare Spitzenreiter. Bei 95 Schaltungen investierte der Konzern 4 Millionen Euro. Am meisten Werbegeld nahm man für die Marken Garnier (1,1 Millionen Euro), Maybelline Jade und New York (je 0,87 Millionen Euro) in die Hand. Auf Platz 2 folgt Opel, das insgesamt "nur" 0,78 Millionen Euro für die Modelle Adam, Adam Rocks und Corsa einsetzt (40 Ausstrahlungen). Für ihre insgesamt acht Magenta-Eins-Spots gab die Deutsche Telekom 0,63 Millionen aus und landet so auf Rang 3 (siehe Chart oben).

Für die Erhebung hat XAD die gesamten Brutto-Media-Ausgaben während der ersten sieben Folgen der diesjährigen "Germany's Next Topmodel"-Staffel in den Blick genommen. Das Unternehmen trackt dazu mithilfe einer bild- und audiobasierten Videoerkennungstechnologie jeden TV-Werbespot. Die Ausgaben werden auf Grundlage des Codierungsverfahrens der GfK, der Preisindizes der einzelnen Sender und der Länge der Spots berechnet. tt
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