"Geo"-Relaunch Gruners Wissensmagazin wird wieder grüner

Donnerstag, 20. August 2015
Das neue Cover orientiert am klassischen Auftritt von "Geo"
Das neue Cover orientiert am klassischen Auftritt von "Geo"
Foto: Gruner + Jahr

Zurück in die Zukunft: Der neue "Geo"-Chefredakteur Christoph Kucklick hat das Wissensmagazin von Gruner + Jahr einem Relaunch unterzogen. Auffälligste Neuerung: Der grüne Rahmen um die Titelseite wird wieder breiter, im Heft wechseln sich ab der September-Ausgabe lange und kurze Texte stärker ab. Außerdem gibt es  mehr "schnell aufzupickendes Wissen".
Die neu gestaltete Titelseite mit dem breiten grünen Rand, der weißen Linie um das Titelbild und dem zentrierten Logo erinnert dabei stark an das frühere Layout des Magazins - und ist zugleich eine Kehrtwende: Ende 2013 hatte man bei dem Magazin noch mit dem Gedanken gespielt, den klassischen grünen Rahmen auf eine schmale Linie rund um das Titelbild zu reduzieren. Mit dem neuen Layout, das unter Federführung von Creative Director Anna-Clea Skoluda entstand, sieht "Geo"-Chefredakteur Christoph Kucklick den Klassiker jetzt wieder "an der Spitze des zeitgenössischen Magazin-Designs": "Geo ist nun nicht nur fotografisch, sondern auch gestalterisch wieder eines der weltweit führenden Magazine." Die neue Heftstruktur, bei der sich lange und kurze Texte stärker abwechseln werden, soll für mehr Orientierung und Vielfalt sorgen. Kleinteilige Magazinformate werden gestärkt, neue Rubriken und Stopper sorgen für Kontrapunkte zu den traditionellen großen Reportagen und Wissenschaftsreports. Gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" erklärte Kucklick, er wolle "mehr Leben im Heft, auch mehr schnell aufzupickendem Wissen".

"Inhaltlich bleiben wir unserem bewährten Themenmix aus Weltgeschehen, Wissenschaft und 'Ich-bezogenen' Themen rund um Körper und Psyche treu", so der seit Juli 2014 amtierende Chefredakteur. "Aber wir werden unseren Lesern, noch mehr ungewöhnliche Perspektiven und verblüffende Erkenntnisse bieten."

Der Relaunch wird von einer Imagekampagne begleitet. Die aus sechs Motiven bestehende Kampagne wurde vom Kreativduo Ohlhaver/Homoki entwickelt und wird in Print und online zu sehen sein. Die Anzeigen werden in zielgruppenaffinen Medien, wie "Die Zeit", "Frankfurter Allgemeine Zeitung", "Spiegel" und "Stern" geschaltet. Darüber hinaus wird die Kampagne in den sozialen Netzwerken gespielt. dh
Das neue Cover orientiert am klassischen Auftritt von "Geo"
Das neue Cover orientiert am klassischen Auftritt von "Geo" (Bild: Gruner + Jahr)

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