"GQ" Tom Junkersdorf wird Chefredakteur / Vorgänger José Redondo-Vega geht

Donnerstag, 24. November 2016
Tom Junkersdorf wird Chefredakteur von GQ
Tom Junkersdorf wird Chefredakteur von GQ
Foto: Jörn Pollex

Wechsel in der Chefredaktion des Männermagazins "GQ": Tom Junkersdorf übernimmt zum Jahreswechsel die redaktionelle Leitung des Condé-Nast-Titels, dafür verlässt der bisherige Chefredakteur José Redondo-Vega das Medienhaus auf eigenen Wunsch, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Junkersdorf war zuletzt Chefredakteur des ambitioniert gestarteten Bauer-Magazins "People", das im Frühsommer nach rund einem Jahr eingestellt wurde.
In seiner neuen Funktion wird Junkersdorf sowohl das monatliche Hauptheft als auch das zweimal jährlich erscheinende Mode-Sonderheft "GQ Style" und Line-Extensions wie "GQ Uhren" und "GQ Luxury" verantworten. Vor seiner Zeit bei "People" hat der erfahrene Lifestyle-Journalist von 2012 bis 2014 das People-Magazin "Closer" auf den Markt gebracht und als Chefredakteur geleitet. Zwischen 2010 und 2012 beriet er als "Chefredakteur für besondere Aufgaben" internationale und deutsche Titel der Bauer Media Group journalistisch und hinsichtlich der Konzeption. Zu seinen weiteren Stationen zählen "Bravo", "Bild" und "Gala". "Tom Junkersdorf verfügt über einen enormen Erfahrungsschatz im Lifestyle-Journalismus und einen ausgeprägten journalistischen Instinkt", sagt Moritz von Laffert, Herausgeber von Condé Nast Deutschland und Vice President von Condé Nast International. "Auch seine Blattmacher-Qualitäten, sein Gespür für Stil und sein internationales Netzwerk, das bis nach Hollywood reicht, wird er hervorragend einbringen können, um die Qualitätspositionierung und Relevanz von 'GQ' weiter auszubauen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit."

Derweil verlässt Vorgänger José Redondo-Vega "GQ" nach sechs Jahren als Chefredakteur. Der Blattmacher war insgesamt 14 Jahre bei Condé Nast und will sich nun neuen beruflichen Herausforderungen stellen, wie es in einer offiziellen Mitteilung heißt. Bei dem Verlag arbeitete Redondo-Vega unter anderem auch als Chefredakteur von "Vanity Fair" und Redaktionsleiter von VanityFair.de.

"Im Laufe seiner bemerkenswerten journalistischen Karriere bei Condé Nast war José Redondo-Vega für uns stets eine außergewöhnlich prägende, kreative Kraft", so Moritz von Laffert. Es sei ihm gelungen, das journalistische Profil von "GQ" auf ein neues Niveau zu heben. Zudem habe er auch weit über seine redaktionellen Verantwortungsgebiete hinaus einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der Marke auf verschiedenen Ebenen geleistet. tt
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