G+J Das Umsatzminus 2013 und seine Gründe

Donnerstag, 13. März 2014
Die Gruner+Jahr-Blianz wird am 26. März mit den Bertelsmann-Zahlen verkündet
Die Gruner+Jahr-Blianz wird am 26. März mit den Bertelsmann-Zahlen verkündet


Am 27. März können sich Medienjournalisten getrost frei nehmen. Denn erstmals verzichtet Gruner + Jahr in diesem Jahr auf eine Bilanzpressekonferenz, die sonst immer einen Tag nach der der Konzernmutter Bertelsmann stattfand. Diese verkündet am 26. März ihr Ergebnis - inklusive der wichtigsten G+J-Zahlen. Doch diesmal pfeift der Verlag am Folgetag darauf, weitere Fakten in eigener Sache zu kommentieren. Deshalb zieht HORIZONT jetzt Bilanz des ersten Amtsjahres von Vorstandschefin Julia Jäkel. Etwa die nur scheinbar nüchternen Geschäftszahlen für 2013, die in zwei Wochen bekannt werden. Legt man Einzelinformationen aus den Verlagsbereichen, vage Andeutungen von Jäkel in einer Talkrunde im Februar und HORIZONT-Hochrechnungen der Halbjahreszahlen zusammen, ergibt sich folgendes Bild: Der G+J-Umsatz dürfte um fast 5 Prozent auf etwas über 2 Milliarden Euro gesunken sein (2012: 2,2 Milliarden). Die Gründe: Schließung der "FTD", Verkäufe von "Börse Online", "Impulse" und der Anteilsmehrheit von "In" - und das meist konjunkturbedingt desaströse Auslandsgeschäft in vielen von G+J bespielten Ländern.

In HORIZONT (Ausgabe 11/2014 vom 13. März) lesen Abonnenten, wie sich die Umsätze in Deutschland, im Anzeigen- und im Vertriebsmarkt entwickelt haben dürften - und warum. Ebenso die Entwicklung des operativen Ergebnisses samt Hintergründen. Außerdem geht es um die Frage, ob und wann die Umsatz- und Ergebniskurven in Zukunft mal wieder nach oben zeigen könnten. Und was Julia Jäkel schon erreicht hat - und was noch nicht. rp
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