#GERARG bricht Rekorde im Social Web Die Finalbilanz von Facebook und Twitter

Montag, 14. Juli 2014
Facebook meldet das höchste Interaktionslevel für ein Einzelsportereignis (Bild: Facebook)
Facebook meldet das höchste Interaktionslevel für ein Einzelsportereignis (Bild: Facebook)


Im TV war das WM-Finale ein Riesenhit, und auch in den sozialen Netzwerken tobten sich die Fußball-Fans ordentlich aus: Facebook meldet das höchste Interaktionslevel eines Einzelsportereignisses, während Twitter einen neuen Rekord für Tweets pro Minute registriert hat. Das Turnier dürfte damit als erste Social-Media-WM in die Geschichte eingehen. Mehr als 280 Millionen Interaktionen von 88 Millionen Menschen aus der ganzen Welt: So lautet die Bilanz von Facebook für das WM-Finale. Die interaktivste Fangemeinde saß dabei allerdings gar nicht einmal in den Teilnehmerländern. 10,5 Millionen Final-Facebooker kamen aus den USA, 10 Millionen aus Brasilien. Aus Deutschland und Argentinien waren Facebook zufolge 5 bzw. 7 Millionen Menschen beteiligt. Auf Rang fünf der Länder, in denen am meisten über das Spiel gesprochen wurde, lag - etwas überraschend - Indonesien. Die Zahlen beziehen sich auf die 90 Minuten des Spiels sowie "etwas davor und danach", wie Facebook erklärt.

Mit seinem entscheidenden Treffer zum 1:0 avancierte Mario Götze zum Matchwinner auf dem Platz - und zu dem deutschen Spieler, über den auf Facebook am meisten gesprochen wurde. Sein Treffer in der 113. Minute war auch die am zweithäufigsten erwähnte Spielsituation auf der Plattform. Den ersten Platz in dieser Statistik belegt verständlicherweise der Abpfiff. Rang drei und vier belegt jeweils Argentiniens Superstar Lionel Messi mit seinem misslungenen Freistoß kurz vor Ende des Spiels und der Übergabe des Goldenen Balls für den besten Spieler des Turniers. Eigentlich klar, dass der Superstar vom FC Barcelona vor Javier Maschaerano und Gonzalo Higuain auch der meisterwähnte Spieler seiner Mannschaft war.


Auch Twitter kann einen neuen Rekordwert vermelden: insgesamt wurden zum Abpfiff 618.725 Tweets pro Minute abgesetzt und damit so viele wie bei keinem WM-Moment zuvor. Die Bestmarke für die meisten Tweets aus dem Halbfinalspiel Brasilien - Deutschland konnte allerdings nicht geknackt werden: Zum Finale wurden "nur" 32,1 Millionen Tweets abgesetzt. Dem stehen 35,6 aus dem 7:1-Spiel der deutschen Mannschaft gegen den Gastgeber gegenüber. Die regionale Verteilung der Tweets entspricht dabei ziemlich genau den Facebook-Postings: Nord- und Südamerika twitterten äußerst fleißig, ebenso Europa und Indonesien.

Mario Götze darf sich auch bei dem 140-Zeichen-Dienst über den inoffiziellen Titel des "Man most talked about" aus der deutschen Mannschaft freuen. Er setzte sich an die Spitze vor Manuel Neuer und Christoph Kramer. Bei Argentinien dominieren wie schon auf Facebook Lionel Messi, Gonzalo Higuain und Javier Mascherano. All die anderen deutschen Spieler, die in der Twitter-Statistik nicht auftauchen, bekommen ihr Denkmal auf der Kurznachrichtenplattform auf andere Weise gesetzt - nämlich mit dem unvermeidlichen Kabinen-Pokal-Kanzlerin-Selfie, den das DFB-Team nach dem Triumph twitterte: Dort sieht man Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck inmitten der feiernden Nationalspieler:



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