Funke Weitere Programmie-Chefredaktionen für Christian Hellmann

Montag, 14. Juli 2014
Funke setzt weiter auf die beiden Standorte Hamburg und München
Funke setzt weiter auf die beiden Standorte Hamburg und München

Geteiltes Programm: Auch bei ihren Programmzeitschriften setzt die Funke Mediengruppe nach dem Kauf einiger Magazine von Axel Springer auf die beiden Standorte Hamburg und München - wie schon bei den Frauentiteln. Das Rennen um die Chefredaktionen gewinnt Ex-Springer-Mann Christian Hellmann gegen Funkes Kandidaten Carsten Pfefferkorn. Nach dem Kauf der Programmzeitschriften "Hörzu" und "TV Digital" von Axel Springer stellt die Funke Mediengruppe ihre TV-Hefte neu auf. Zu der Programmie-Sparte gehören außerdem etwa ein halbes Dutzend eigener Hefte, darunter "Gong", "Bild + Funk" und "TV Direkt". Fünf eigene (unter anderem "Die 2" und "Super TV") sowie drei frühere Springer-Titel ("Bildwoche", "Funkuhr", "TV neu") hatte Funke zuvor auf Geheiß des Bundeskartellamts an Klambt (weiter-) verkaufen müssen.

Die bisherigen Produktionsstandorte Hamburg, wo Springer seine Programmies produziert hat, und München (Funke) bleiben als Standorte erhalten und "werden zu Kompetenzzentren für alle TV-Magazine weiterentwickelt", erklärt Funke-Manager Michael Geringer, der die Programm- und Frauenmedien des Konzerns gemeinsam mit Jochen Beckmann führt, dem bisherigen Programmie-Geschäftsführer bei Axel Springer. Ähnlich wie zuvor bei den Frauenmagazinen denken Geringer und Beckmann hier an Ressortteams - etwa Ratgeber/Service, Aktuelles/Wissen und Film/TV -, die alle Titel bestücken sollen.

Zum neuen starken Programmie-Macher kürt Funke den bisherigen Springer-Mann Christian Hellmann, Chefredakteur der gekauften Titel "Hörzu" und "TV Digital". Er übernimmt zum 1. August zusätzlich die redaktionelle Verantwortung für "Gong" und "Bild + Funk". Carsten Pfefferkorn hingegen, seit über 12 Jahren "Gong"-Chefredakteur, soll als Chefredakteur für besondere Aufgaben "die Weiterentwicklung bestehender und Entwicklung neuer Produkte" vorantreiben, so Funke. Hellmann dagegen soll nun "neue und zukunftsweisende Redaktionsstrukturen entwickeln, von denen alle Titel profitieren werden". rp
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