Programmzeitschriften Funke installiert "journalistische Qualitätsschmieden"

Montag, 22. September 2014
Funke sucht nach einer Lösung für die "Westfälische Rundschau"
Funke sucht nach einer Lösung für die "Westfälische Rundschau"

Gleich zwei "Kompetenzzentren" gewährt Funke fortan seinen Programmzeitschriften. Während die Redaktion in Hamburg vor allem für den Themenkomplex "Aktuelles & Wissen" verantwortlich zeichnet, steuert München künftig vor allem Inhalte zu den Bereichen "Ratgeber & Service" bei. Die Ergebnisse erscheinen dann wiederum in allen TV-Titeln der Essener Mediengruppe.
Die Idee für die neuen journalistischen Zentren, an deren Spitze Jens-Peter Behr in Hamburg und Mike Böhme in München stehen, stammt von Ex-Springer-Mann Christian Hellmann, der neben "Hörzu", "Gong", "Bild + Funk" auch "TV Digital" verantwortet. Mit den veränderten Strukturen bündele man starke Kompetenzen und sorge für einen modernen Workflow. Außerdem profitiere "jeder Titel von den Stärken und dem Wissen jedes einzelnen Fachjournalisten bei uns", so Hellmann weiter. "Journalistische Qualitätsschmieden" nennt Jochen Beckmann, der Funkes Programm- und Frauenmedien gemeinsam mit Michael Geringer führt, die neuen Kompetenzzentren. Ihm zufolge schätze der Leser vor allem die informativen, serviceorientierten und emotionalen Geschichten, die den Programmteil ummanteln. "Genau auf diese Geschichten dürfen sich die Leser jetzt noch mehr freuen." kl
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