Funke Christian Nienhaus geht sofort

Donnerstag, 13. Februar 2014
Christian Nienhaus war seit 2008 Geschäftsführer der Funke Mediengruppe
Christian Nienhaus war seit 2008 Geschäftsführer der Funke Mediengruppe

Christian Nienhaus und die Funke Mediengruppe haben sich über die Modalitäten ihrer Trennung geeinigt: Der Geschäftsführer legt sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder. Seine Aufgaben übernehmen bis auf Weiteres Manfred Braun und Thomas Ziegler. Das Unternehmen hatte Anfang Januar angekündigt, dass Nienhaus das Unternehmen verlassen wird. Der Geschäftsführer wolle seinen in anderthalb Jahren auslaufenden Vertrag nicht verlängern und sich anderen beruflichen Herausforderungen widmen, teilte Funke damals mit. Grund für die Trennung sind wohl Meinungsverschiedenheiten im Zusammenhang mit der Übernahme der Regionalzeitungen sowie der Programm- und Frauenzeitschriften von Axel Springer. Offiziell hieß es, Nienhaus sehe mit der Unterzeichnung der Verträge mit Axel Springer "einen zentralen Teil seiner Aufgaben als erfüllt an".

Nienhaus war 2008 zum Geschäftsführer der damaligen WAZ Mediengruppe berufen worden. Zuvor war der Zeitungsmanager unter anderem Geschäftsführer des Badischen Verlags in Freiburg, der "Süddeutschen Zeitung" und Verlagsgeschäftsführer der Bild-Gruppe von Axel Springer.

"Wir sind Christian Nienhaus zu großem Dank verpflichtet. Er hat mit seiner großen Leidenschaft für Zeitungen, seinem beeindruckenden Fachwissen und seiner enormen Erfahrung mit insgesamt 26 Jahren als Geschäftsführer in Zeitungsverlagen wesentlich zum Erfolg unseres Unternehmens beigetragen. Wir wünschen ihm alles Gute für seinen weiteren beruflichen und persönlichen Lebensweg", sagt Martin Kall, Aufsichtsratsvorsitzender der Funke Mediengruppe.

Die Aufgaben von Nienhaus übernehmen "bis auf Weiteres" die Geschäftsführer Manfred Braun und Thomas Ziegler. Unterstützt werden sie von einem Zeitungs- und einem Zeitschriftenboard, in denen Führungskräfte aus allen Standorten mitarbeiten. dh
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