Frankfurter Allgemeine Zeitung Online-Angebot wird teilweise kostenpflichtig

Dienstag, 04. Oktober 2016
Die Website der FAZ
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FAZ Geschäftsmodell Hintergrundstück WSJ USA


Auf der Suche nach einem tragfähigen Geschäftsmodell für das Internet macht die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) einzelne Online-Artikel künftig kostenpflichtig. Dabei handele es sich um "besondere Hintergrundstücke, das Beste aus der Zeitung", wie am Sonntagabend aus der Verlagsleitung verlautete. Andere Artikel sollen frei zugänglich bleiben.

Ähnlich wie das "Wall Street Journal" in den USA oder "Bild Plus" will die Zeitung die Leser von faz.net auf diese Weise von einem Abo für ihre unterschiedlichen digitalen Angebote überzeugen. Der Mediendienst "turi2" hatte zuerst über die Pläne der FAZ berichtet.

Bislang hat die FAZ nur einen Teil der Artikel in der Printausgabe online veröffentlicht. Deren Zahl soll dem Vernehmen nach steigen. Abonnenten der digitalen FAZ sollen freien Zugang zu allen Inhalten von faz.net haben. Dies sind etwa die Nutzer des im Januar eingeführten Digitalangebots "FAZ plus", dessen Seiten auf eine besonders lesefreundliche Darstellung auf Smartphones und Tablet-Computern angepasst sind. "Ziel ist es, sowohl die in den vergangenen Jahren sehr gut gewachsene Reichweite von faz.net weiter zu steigern, und zusätzlich den Verkauf digitaler Abos anzukurbeln", heißt es in der FAZ. dpa

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