"Focus" Alexandros Stefanidis leitet neue Reportage-Einheit

Freitag, 01. August 2014
Alexandros Stefanidis geht zum "Focus" (Bild: Burda/ Thorsten Wulff)
Alexandros Stefanidis geht zum "Focus" (Bild: Burda/ Thorsten Wulff)


Der "Focus" gründet eine ressortübergreifende Reportage-Einheit unter der Leitung von Alexandros Stefanidis. Der 39-Jährige kommt vom "SZ-Magazin", wo er unter anderem die Interview-Rubrik "Sagen Sie jetzt nichts" betreute. Zuvor arbeitete er für die "Zeit" und den "Stern". Der preisgekrönte Journalist ("Journalist des Jahres" 2007, CNN Journalist Award in der Kategorie Print 2008, "Deutscher Reporterpreis" 2010) hat sich auch als Buchautor einen Namen gemacht. Von ihm stammt die Familiensaga "Beim Griechen", im August erscheint sein Erzählband "Wie geht's den Jungs vom Gottesacker?". Stefanidis beginnt beim "Focus" am 1. August.

Auch der neue "Focus"-Textchef in Berlin hat sich bereits als Buchautor hervorgetan: Von Markus Götting, 42, stammen die Bestseller "Nachts im Sägewerk" und "Alles Azzurro". Zuletzt war er Redakteur für besondere Aufgaben bei "Bunte". Zuvor war er für die "Süddeutscher Zeitung", das "SZ-Magazin" und den "Stern" tätig. Auch einen alten Bekannten kann der "Focus" im kommenden Jahr begrüßen: Christian Pantle, 44, wird in München Ressortleiter Forschung & Technik/Medizin gemeinsam mit Frank Fleschner, der diesen Posten bereits inne hat. Pantle war bereits stellvertretender Leiter des Ressorts, bis er 2013 als stellvertretender Chefredakteur zum Wissenschaftsmagazin "P.M." wechselte. In der Vita des promovierten Humanbiologen stehen außerdem die "Augsburger Allgemeine" und die "Süddeutsche Zeitung".

"Wir treiben die Weiterentwicklung unserer Redaktion konsequent voran - strukturell wie personell. Ich freue mich, diese drei exzellenten Journalisten an Bord begrüßen zu dürfen. Sie werden uns helfen, die Qualität von 'Focus' weiter zu erhöhen", so Chefredakteur Jörg Quoos. ire
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