"Fake-News"-Vorwurf Trump setzt Feldzug gegen "Mainstream-Medien" fort

Dienstag, 06. Juni 2017
Für ihn sind die Medien Opposition: Donald Trump
Für ihn sind die Medien Opposition: Donald Trump
Foto: picture alliance / AP Photo / Pablo Martinez Monsivais

US-Präsident Donald Trump setzt seinen Feldzug gegen die von ihm so genannten Mainstream-Medien in den USA fort. "Sorry Leute", schrieb Trump am Dienstag auf Twitter: Hätte er sich nur auf die "Fake News" (gefälschte Nachrichten) der Sender CNN, NBC, ABC und CBS sowie der "Washington Post" oder der "New York Times" verlassen, hätte er keine Chance auf die Eroberung des Weißen Hauses gehabt.

Die "Fake Mainstream Medien" würden alles versuchen, ihn von sozialen Medien fernzuhalten, twitterte Trump. "Sie hassen es, dass ich meine aufrichtige und ungefilterte Botschaft verbreiten kann."

Es gibt keine Versuche von Medien, Trump von sozialen Netzwerken fernzuhalten. Es gibt Hinweise auf Widersprüche und Ungereimtheiten in Trumps Äußerungen.
Für einige Aufmerksamkeit sorgt in den USA ein Programm namens "RealPressSecBot", das Trumps Tweets in die optische Form offizieller Pressemitteilungen des Weißen Hauses gießt. Der Schöpfer des Programms will klarmachen, dass es sich bei Trumps Tweets nicht um flüchtige Einlassungen im Internet handle, sondern jedes Mal um offizielle Äußerungen des 45. Präsidenten der USA.

Für die "New York Times" kommentierte die Korrespondentin im Weißen Haus, Maggie Haberman: "Es handelt sich um Erklärungen des Präsidenten, die er auf Twitter macht. Sie Tweets zu nennen, verniedlicht sie." dpa

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