Fachverband Aussenwerbung Interaktive Out-of-Home-Werbung kommt gut an

Freitag, 03. Juni 2016
OoH erreicht immer mehr Konsumenten
OoH erreicht immer mehr Konsumenten
Foto: Fachverband Aussenwerbung
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Direkte Interaktion mit dem Konsumenten liegt voll im Trend: Das belegt die aktuelle "Trendanalyse Out-of-Home (OoH) to Mobile 2016" des Fachverbandes Aussenwerbung (FAW) sowie der Mediaagentur Posterselect. Immer mehr Plakate und elektronische Bildschirme sind in öffentlichen Räumen interaktiv gestaltet. Zugleich kennen und nutzen deutlich mehr Menschen die Möglichkeit vom Plakat zum Onlineangebot zu gelangen - ganz einfach via Smartphone oder Tablet.
Laut der "Trendanalyse OoH to Mobile 2016" sind Wahrnehmung und Akzeptanz von interaktiver Out-of-Home-Werbung in den vergangenen Jahren signifikant angestiegen. Aktuell liegt die Wahrnehmung des Mechanismus, den der FAW als "OoH to Mobile" bezeichnet, in der Bevölkerung bei 86 Prozent. Weitere 51 Prozent der Bevölkerung sind bereits des öfteren einem OoH-Link zu einer Internetseite auf seinem Smartphone oder Tablet gefolgt. Es zeigt sich, dass sich OoH to Mobile auf breiter Ebene etablieren konnte. Bereits für das Jahr 2013 konnte die gemeinsam initiierte Studie des Fachverbandes für Aussenwerbung und der Mediaagentur Posterselect belegen, dass die noch neue Möglichkeit zur Interaktion von Plakatwerbung mit Smartphones einen hohen Aufmerksamkeitsgrad besitzt. Schon zu diesem Zeitpunkt gaben 65 Prozent der Studienteilnehmer an, diese Verbindung zwischen Werbung im öffentlichen Raum und Online-Inhalten zu kennen.

FAW-Geschäftsführer Jochen C. Gutzeit weiß: "Out of Home bietet heute und in Zukunft eine wichtige Brücke zwischen dem öffentlichen und dem virtuellen Raum. Die Ergebnisse der Studie zeigen darüber hinaus, dass unser Medium auch ein hohes Aktivierungspotenzial hat - vorausgesetzt, die Zielgruppen erkennen in den hier beworbenen Angeboten einen echten Mehrwert."

Zugleich zeichnet sich eine zunehmende Bereitschaft zum Involvement ab. Hatten im Jahr 2013 lediglich 15 Prozent der Befragten angegeben, die Möglichkeit der Interaktion schon einmal genutzt zu haben, liegt der Wert 2016 bei rund 50 Prozent. Parallel zum insgesamt ansteigenden Interesse an OoH to Mobile werden auch andere technische Einstiegsmöglichkeiten genutzt, als noch vor drei Jahren. Nach wie vor ist die klassische Eingabe der Internetadresse mit 77 Prozent am häufigsten vertreten. Danach folgt der Abruf via E-Mail. Aufgeholt haben vor allem das Scannen von QR-Codes (56 Prozent) und die Nutzung von Apps wie Usnap oder Vooh.

Weiterhin unverändert bleiben die Anlässe, die Möglichkeit der Interaktion durch Außenwerbung wahrzunehmen. Nach wie vor bieten beispielsweise Informationen zu Produkten oder Dienstleistungen, Rabatt- und Gutscheinaktionen und Informationen zu Veranstaltungen den größen Reiz, das Smartphone oder Tablet aus der Tasche zu holen. jgr
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