Facebook-Manager Jin Choi „Ich würde mir mehr Motivation seitens der AGF wünschen“

Mittwoch, 09. November 2016
Facebook-Manager Jin Choi beim HORIZONT Bewegtbildgipfel
Facebook-Manager Jin Choi beim HORIZONT Bewegtbildgipfel
Foto: Ales Grimm / Getty Images

Es ist eine der zentralen Diskussionen der Branche: Welcher Screen macht das Rennen im Kampf um das Werbegeld? Beim HORIZONT Bewegtbildgipfel diskutieren darüber Vermarkter, Agenturen und Werbekunden. Zentrales Ergebnis: „Bewegtbild ist die Königsdisziplin von Media“ (Katja Brandt) – doch die Vergleichbarkeit wird immer wichtiger und dringlicher.

Am massivsten zeigt sich das Problem aktuell zwischen den klassischen TV-Vermarktern und Facebook. Matthias Dang, Geschäftsführer IP Deutschland, beklagt in München erneut die „absolut fehlende Vergleichbarkeit“ im Bewegtbildbereich: „Sie veröffentlichen eine ROI-Studie und ziehen 5 Kampagnen als Quelle heran! Wenn wir mit solchen Zahlen rausgegangen wären, hätte man uns rausgejagt.“

Facebook-Manager Jin Choi verteidigt sich mit dem Verweis auf 9 herangezogene Kampagnen und unterstreicht das Bemühen seines Netzwerks, „die Metriken und die Vergleichbarkeit von Facebook konstant an Marktstandards anzupassen“. Zudem sei man offen für Gespräche mit der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) – und würde sich stattdessen „mehr Motivation seitens des Gremiums wünschen“.

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Ruhe in die Diskussion bringt Benita Struve, Leiterin Marketing Kommunikation Lufthansa. Sie fordert eine Art „Relevanzindikator“, um Content entsprechend aussteuern zu können. „Wenn wir uns überlegen, welche Inhalte wir auf welche Art und Weise für unsere Kunden in Szene setzen können, vertrauen wir natürlich klassischem TV mit seiner hohen Reichweite, genauso aber auf die Kombination mit Social, weil wir dort relevant auftreten können in dem Moment, in dem der Kunde uns sehen will.“ Der Shift von Werbebudgets finde deshalb auch nicht zwischen klassischem und Online-Bewegtbild statt, sondern treffe eher Print. „Wir brauchen den großen Screen.“

Auch Katja Brandt, die künftig an der Spitze der Mediaagentur Mindshare stehen wird, glaubt, dass der große Screen an Bedeutung gewinnen wird, und auch seine Funktionalität müsse sich ändern. „Alle großen Unternehmen wie Facebook, Microsoft und Google investieren in Infrastruktur. Deshalb wird es aus einer rein nationalen Perspektive notwendig, sich hier richtig aufzustellen und ein funktionierendes System für Agenturen und Contentanbieter zu finden.“

Zusätzlich zu klassischen und neuen Bewegtbildanbietern versucht auch eine ganze Gattung, sich ebenfalls ein Stück vom Video-Kuchen abzuschneiden: (Digital-)Out-of-Home. In München präsentierten Eva Adelsgruber von Pro-Sieben-Sat-1-Tochter 7Screen und Andreas Heintze von Ströer ihre Angriffsstrategien im öffentlichen Raum. Nicht völlig überzeugt zeigt sich anschließend allerdings Anja Stockhausen, Managing Partner bei Publicis Media. „Der Mensch ist ein Audio-Wesen. Deshalb ist Digital-Out-of-Home lediglich ein Additivum. Ich glaube aber nicht, dass plötzlich massive Budgets in den Public-Video-Bereich wandern werden.“ Zunächst müsse die Gattung mehr Standardisierung und miteinander abgesprochene Forschung vorweisen. kan

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