"FR7" "Frankfurter Rundschau" startet eigenes Wochenendmagazin

Donnerstag, 06. Oktober 2016
Die erste Ausgabe von "FR7" liegt der "Frankfurter Rundschau" am Samstag bei
Die erste Ausgabe von "FR7" liegt der "Frankfurter Rundschau" am Samstag bei
Foto: Frankfurter Rundschau

Vier Jahre nach der Insolvenz schaltet die "Frankfurter Rundschau" wieder auf Angriff. An diesem Wochenende liegt dem Frankfurter Traditionsblatt erstmals das neue Wochenendmagazin "FR7" bei. "Das Magazin ist unsere Antwort auf die Leselust am Wochenende", sagt Chefredakteurin Bascha Mika.
"Radikal lebensweltlich" sollen die Themen des neuen Magazins sein, beschreibt Mika, seit 2014 Co-Chefredakteurin der "Frankfurter Rundschau" das Konzept. Jede Ausgabe widmet sich auf zwölf Seiten einem Schwerpunktthema. Im Mittelpunkt der Premierenausgabe steht das Thema "Durst", in den kommenden Ausgaben soll es unter anderem um die Themen "Aberwitz", "Verführen", und "Nestwärme" gehen. "FR7 betrachtet sie aus ungeahnten Blickwinkeln und eröffnet den Lesern so immer wieder neue Perspektiven - wie beim Blick in ein Kaleidoskop", erklärt Mika. Das Layout, bei der Redaktion von Jan Spading beraten wurde, der in der Vergangenheit unter anderem für "Dummy" und "Brand Eins" gearbeitet hat, wird durch großformatige Bilder bestimmt. Der zweite Teil des Heftes besteht aus festen Rubriken, natürlich sieben an der Zahl, darunter die Promi-Kolumne "Ich wär so gern...", eine Modekolumne von Manuel Almeida Vergara und eine Netzkolumne, die von dem Aktivisten-Ehepaar Anke und Daniel Domscheidt-Berg bestückt wird. Mit "FR7" will die "Frankfurter Rundschau" vor allem mehr junge und weibliche Zielgruppen erreichen.
Die erste Ausgabe von "FR7" liegt der "Frankfurter Rundschau" am Samstag bei
Die erste Ausgabe von "FR7" liegt der "Frankfurter Rundschau" am Samstag bei (Bild: Frankfurter Rundschau)
Der Start des Magazins wird von einer Kampagne der Dresdner Agentur Oberüber Karger begleitet, in der das Motiv des Kaleidoskops im Mittelpunkt steht (siehe unten). Die Kampagne umfasst Print-Anzeigen, Großflächenplakate, Hörfunk- und Kinospots sowie Social-Media-Maßnahmen. dh

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In der aktuellen HORIZONT-Ausgabe 40/2016 sprechen Bascha Mika und Geschäftsführer Oliver Rohloff außerdem über den überregionalen Anspruch der "Frankfurter Rundschau", die Zusammenarbeit mit der DuMont Haupstadtredaktion und die weiteren Pläne für die Tageszeitung. Die Print-Ausgabe kann auch auf Tablets oder - nach einmaliger Registrierung - als E-Paper gelesen werden kann. Nicht-Abonnenten können hier ein HORIZONT-Abo abschließen.

Der Start von "FR7" wird von einer umfangreichen Kampagne begleitet
Der Start von "FR7" wird von einer umfangreichen Kampagne begleitet (Bild: Frankfurter Rundschau)

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