"FAZ" verändert Blattstruktur Wirtschaft rutscht nach hinten

Donnerstag, 27. Februar 2014
"FAZ"-Leser müssen sich an eine neue Blattstruktur gewöhnen
"FAZ"-Leser müssen sich an eine neue Blattstruktur gewöhnen


Banker, Börsianer und andere vor allem am Wirtschaftsteil interessierte Leser der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" müssen sich ab dem Wochenende umgewöhnen: Die Tageszeitung verändert die Abfolge ihrer Ressorts. Ab dem 1. März folgt auf den Politikteil das Feuilleton als zweites Buch. Die Ressorts "Wirtschaft" und "Finanzen", die traditionell direkt hinter der Politik kamen, rutschen weiter nach hinten. Begründet wird die neue Abfolge der klassischen Ressorts mit einer "drucktechnischen Optimierung", bei der die korrespondierenden Bücher der Zeitung gleichzeitig gedruckt werden. Da der Politik- und der Wirtschaftsteil sowie das Feuilleton und der Finanz-/Sportteil gemeinsam in einer sogenannten "Sammelproduktion" gedruckt werden, musste die Blattstruktur entsprechend angepasst werden.

Die Sportseiten bilden wie bisher den Abschluss des Hauptteils der "FAZ". Auch die wöchentlich erscheinenden Rubriken "Technik und Motor", "Natur und Wissenschaft", "Reise" und "Beruf und Chance" behalten ihren angestammten Platz.

Die Umstellung dürfte auch dem anhaltend hohen Kostendruck bei der "FAZ" geschuldet sein. Die Zeitung hatte nach einem Minus im Geschäftsjahr 2012 angekündigt, dem volatilen Anzeigengeschäft mit Kostendisziplin, einer Erhöhung der Vertriebserlöse und der Erschließung neuer Geschäftsfelder zu begegnen. dh
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