FAM-Sommerstudie Ambient-Werbung pusht digitale Medien

Donnerstag, 03. August 2017
Ambient-Werbung wie hier auf Zapfpistolen mobilisiert - vor allem Online
Ambient-Werbung wie hier auf Zapfpistolen mobilisiert - vor allem Online
© Alvern Media

Geheimtipp Ambient-Werbung: Während Onlinebanner zunehmend als störend empfunden werden, verleiten Ambient-Medien knapp 58 Prozent der Out-of-Home-Kernzielgruppe dazu, aktiv nach mehr Informationen im Internet zu suchen. Zu diesem Ergebnis kommt der Fachverband Ambient Media (FAM) in seiner Sommerstudie.

Schon das letzte Trendbarometer des Verbandes hatte gezeigt, dass Ambient (Gratispostkarten, Werbung auf Pizzakartons oder Zapfpistolen) besonders als Call-to-Action für digitale Medien funktioniert. Diese Erkenntnis wurde durch die aktuelle Umfrage bestätigt. Von den über 1000 zu ihrer Out-of-Home-Erfahrung Befragten gaben 21 Prozent an, durch Ambient-Werbung direkt zum Kauf des beworbenen Produktes angeregt zu werden. Besonders gut kommen Gutscheine an.

Auch mit der Sichtbarkeit der Werbung hat die Out-of-Home-Untergattung keine Probleme: 87,5 Prozent der Befragten haben mindestens einmal in der Woche Kontakt mit Ambient-Medien. 58,4 Prozent nehmen die Reklame als positiv und unterhaltend wahr. "Gerade durch die Befragung der Zielgruppe selbst wird sehr gut deutlich, wie Ambient-Medien direkt vor Ort wirken und welches kreative Potential besonders auch im Zusammenspiel mit digitalen Medien in ihnen steckt", sagt Sibylle Lucke, FAM-Vorstand Marktforschung. Die Studie kann auf der Website des FAM heruntergeladen werden. kan

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