Ex-Minister Wolfgang Clement "Die Möglichkeit, Dinge zu verändern, hält mich wach"

Freitag, 26. Mai 2017
Wolfgang Clement im Video-Interview mit turi2.tv und HORIZONT
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© turi2 / HORIZONT
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Wolfgang Clement erlangte vor allem als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen (1998 - 2002) und Bundeswirtschaftsminister (2002 - 2005) Bekanntheit. Das ist über zehn Jahre her - dennoch ist der heute 76-Jährige genauso umtriebig wie früher. Wie er sein Pensum bewältigt und was ihn bei der Arbeit antreibt, hat Clement gegenüber turi2-Redakteur Jens Twiehaus erklärt.
Im Video-Interview für turi2 und HORIZONT sagt Clement: "Die Möglichkeit, Dinge zu verändern, hält mich wach." Clement arbeitet heute unter anderem als Kuratoriumsvorsitzender der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft sowie als Beirat des Medienbeobachtungs-Unternehmens Landau Media. Die besten Ideen kommen dem Ex-Minister übrigens beim Laufen: Clement ist jeden Morgen zwischen 6 und 8 Uhr im Schnitt eine Stunde unterwegs. "Das ist eine unglaubliche Stunde der Konzentration und auch eine Stunde, um Neues zu entwickeln."
Als eine seiner wichtigsten politischen Leistungen bezeichnet Clement die Reduzierung der Arbeitslosenzahl durch die Agenda-2010-Reformen, für die es bis heute scharfe Kritik gibt. Heute könne er - anders als früher - "in größerer Gelassenheit" auf die Ergebnisse schauen. Denn wichtig sei, "was hinten raus kommt", bemüht Clement ein Zitat von Altkanzler Helmut Kohl. ire
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