"Enormes Interesse" MDR schreibt neuen "Tatort" im Internet aus

Dienstag, 04. Februar 2014
Simone Thomalla (M.) und Martin Wuttke ermitteln noch drei Mal in Leipzig (Foto: MDR)
Simone Thomalla (M.) und Martin Wuttke ermitteln noch drei Mal in Leipzig (Foto: MDR)


Vor zwei Wochen hat der Mitteldeutsche Rundfunk einen neuen "Tatort" für Sachsen angekündigt und Produktionsfirmen um Ideen gebeten. Aufgrund der großen Resonanz von Zuschauern und Produzenten hat sich der MDR nun für eine öffentliche Ausschreibung des neuen "Tatort" im Internet entschieden.
"Es erreichen uns seitdem nicht nur die Anfragen zahlreicher Produzenten, auch im gesamten Freistaat ist Begeisterung zu spüren: Viele Menschen wollen ihre Städte oder ihre Heimatregionen für den Sachsen-Tatort empfehlen. Das spricht für die Attraktivität unserer MDR-Krimifamilie und ist ein tolles Kompliment an das Kultformat Tatort. Dafür möchte sich der MDR ganz herzlich bedanken", freut sich MDR-Fernsehdirektor Wolf-Dieter Jacobi. "Zugleich wollen wir dem großen Interesse bei Produzenten und den Menschen im Sendegebiet mit einem transparenten Verfahren Rechnung tragen. Wir haben uns daher für eine offene Angebotseinholung im Internet entschieden."

Die Ausschreibung für den neuen "Tatort" aus Sachsen kann ab sofort über die Website MDR.de/unternehmen/ausschreibungen abgerufen werden. Interessierte Produktionsfirmen haben dann bis Anfang Mai Zeit, sich mit ihrem Konzept zu bewerben. Gefordert werden unter anderem zwei Stoffvorschläge für die ersten beiden Folgen sowie Vorschläge zu Besetzung, Handlungsort und Regie.

"Die Chance, ein solches Prestigeobjekt wie einen neuen Tatort zu konzipieren und umzusetzen, bietet sich nicht so oft. Ich bin wirklich sehr gespannt und freue mich auf innovative und kreative Ideen aus der Produzentenlandschaft", sagt MDR-Fernsehspielchefin Jana Brandt. Wie schon bei dem neu entwickelten "Tatort" aus Thüringen macht die Rundfunkanstalt den Produktionsfirmen keinerlei Vorgaben, was Handlungsort, Figuren und Besetzung angeht. Das bestehende sächsische Team mit Simone Thomalla und Martin Wuttke ermittelt noch bis Ende 2015. Ab 2016 nehmen dann die neuen Ermittler ihre Arbeit auf. dh
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