Einmalige Sonderausgabe Springer holt "Allegra" zurück

Mittwoch, 06. November 2013
Das Cover der "Allegra"-Ausgabe vom März 1997 (Bild: Springer)
Das Cover der "Allegra"-Ausgabe vom März 1997 (Bild: Springer)

Auch wenn die digitalen Geschäftsfelder bei Axel Springer mittlerweile das umsatzstärkste Segment darstellen, leistet sich der Medienkonzern hin und wieder noch eine prestigeträchtige Print-Investition. Im April 2014 soll es wieder so weit sein: Dann bringt Springer seine 2004 eingestellte Frauenzeitschrift "Allegra" als einmalige Sonderausgabe wieder an den Kiosk. Verantwortlich für das Projekt sind die Redaktionen des Axel Springer Mediahouse, wo unter anderem der deutsche "Rolling Stone" erscheint. Die Redaktionsleitung haben Ulrike Morant und Joachim Hentschel inne. Der Copypreis des One-Shots soll bei etwa fünf Euro liegen, die Höhe der Auflage ist noch unklar.

"Allegra war und ist für Frauen, die eigentlich keine Frauenzeitschriften lesen", sagt Petra Kalb, Verlagsgeschäftsführerin des Axel Springer Mediahouse. "Die Marke stand von Anfang an für anspruchsvolle Texte und Themen sowie für intelligenten und humorvollen Autoren-Journalismus. Ich persönlich habe Allegra richtig vermisst und freue mich hoffentlich gemeinsam mit ganz vielen anderen Leserinnen auf die Revival-Ausgabe."

"Allegra" erschien von 1995 bis 2004 bei Springer. Das Aus für die Zeitschrift kam, nachdem der Verlag ihr "keine ausreichende wirtschaftliche Perspektive" attestiert hatte. Der Hamburger Journalist Jens Eichler sicherte sich anschließend die Titelrechte an der Zeitschrift und versuchte sich anschließend an einem "Allegra"-Revival, musste aber schon 2005 wieder die Segel streichen. Seit 2007 lagen die Rechte dann wieder bei Springer. ire
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