Digitalwerbung OVK prognostiziert 6,3 Prozent Wachstum / Vermarkter wollen Standards für Sichtbarkeitsmessung

Mittwoch, 14. September 2016
Onlinewerbung wächst weiter
Onlinewerbung wächst weiter
Foto: Vege/Fotolia

Zum Start der Dmexco können die Onlinevermarkter wieder mit einem positiven Ausblick aufwarten. Für das laufende Jahr prognostizieren sie für Desktop und Mobile einen Anstieg des Nettowerbeumsatzes um 6,3 Prozent auf rund 1,78 Milliarden Euro.

OVK-Werbestatistik digitale Display-Werbung

Quelle: (OVK)

Damit bestätigt der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) im Wesentlichen seine Prognose vom Frühjahr. Nach Berechnungen des OVK werden digitale Display-Werbung und Suchmaschinenwerbung zusammen dann 28,8 Prozent des gesamten deutschen Werbekuchens auf sich vereinen.
OWM-Chefin Tina Beuchler
Bild: Alexander Hassenstein / Getty Images

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Getrennte Zahlen für Desktop und Mobile weist der OVK seit diesem Jahr nicht mehr aus. Branchenexperten schätzen jedoch, dass das Wachstum vor allem aus Mobile kommt und Desktop stagniert. Mobile wird in den kommenden Jahren auch weiter der Wachstumstreiber sein und kannibalisiert Desktop aber wohl noch nicht.

Die angesichts des wirtschaftlich positiven Ausblicks gute Stimmung vor dem Start der Digitalmesse wird getrübt durch die anhaltenden Diskussionen um die Qualität von Onlinewerbung und die Frage nach allgemein anerkannten Standards. Anfang der Woche veröffentlichte der Kundenverband OWM seinen Forderungskatalog. Im Zentrum stehen erneut einheitliche Messsystematiken bei Sichtbarkeit und mangelnde Transparenz in der sich stetig verlängernden digitalen Wertschöpfungskette. Hinzu kommen Probleme wie Ad Fraud und Adblocking. pap

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