Digital-Out-of-Home Kinetic und Diakonia werben tagesaktuell um Spenden für Flüchtlinge

Dienstag, 22. März 2016
Kinetic und Diakonia rufen Münchner zum Spenden auf
Kinetic und Diakonia rufen Münchner zum Spenden auf
Foto: Kinetic
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Kinetic Außenwerbung Ströer Thorsten Ebbing


In der Theorie sind die Stärken von digitaler Außenwerbung längst bekannt, in der Praxis stellt aktuell die Agentur Kinetic den Mehrwert des Mediums unter Beweis. In einer gemeinsamen Kampagne mit der Hilfsorganisation Diakonia macht der OoH-Spezialmittler im Station-Video-Netz von Ströer tagesaktuell auf den Spendenbedarf für Flüchtlinge in München aufmerksam.

Die Umsetzung zeigt die Möglichkeiten von Digital-Out-of-Home (DOoH) in Bestform: Zwei Wochen lang informieren die digitalen Screens Bürger, die Flüchtlinge unterstützen wollen, an Münchner Bahnhöfen über die jeweils am dringendsten benötigten Gegenstände. „Wir sind mit Public Video zeitlich so flexibel, dass wir montags beispielsweise um Spenden wie Herrenpullover in Größe S und mittwochs um Shampoo und Duschgel bitten können“, sagt Steffen Ansorge, Director Kinetic Active, der sich im Unternehmen um innovative und vernetzte Kommunikationsmaßnahmen kümmert.

Damit versucht die OoH-Spezialagentur ein mittlerweile bekanntes Problem vieler Hilfsorganisationen zu lösen: Die Spendenbereitschaft ist zwar vorhanden, deckt aber nicht immer den aktuellen Bedarf. So fehlt in München derzeit beispielsweise vor allem Männerkleidung in kleinen Größen, während die Bevölkerung hauptsächlich Pullover, Hosen und Röcke für Frauen spendet.

Die jeweils 15-sekündigen Spots zeigen nicht nur an, was gerade fehlt und wo die Helfer in München ihre Spenden abgeben können, bayernweit appellieren sie zudem an die Bevölkerung, die Diakonia bei ihrer Arbeit mit den täglich über 500 neu in die Stadt kommenden Flüchtlingen finanziell zu unterstützen. „Digital Out of Home ist nicht nur das perfekte Medium, um gezielt zu informieren, sondern auch um Zielgruppen zu aktivieren“, sagt Kinetic-CEO Thorsten Ebbing. „Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir den Vorteil unseres Mediums gemeinnützig einsetzen können.“  hor

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