Digital Facts im November Apotheken-Umschau.de steigt in Agof-Ranking ein / Bild.de rutscht ab

Donnerstag, 09. Februar 2017
Apotheken-Umschau.de schafft es aus dem Stand an die Spitze der reichweitenstärksten Gesundheitsportale im Netz
Apotheken-Umschau.de schafft es aus dem Stand an die Spitze der reichweitenstärksten Gesundheitsportale im Netz
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AGOF Andreas Arntzen Christian Herp Wort & Bild Verlag


Gelungener Start: Das Portal der „Apotheken Umschau“ feiert Premiere in den Digital Facts der Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung (Agof) und steigt direkt auf Platz 36 ins November-Ranking ein. Mit 6,48 Millionen Unique Usern setzt sich Apotheken-Umschau.de damit zusammen mit Netdoktor (7,46 Millionen Nutzer) aus dem Stand heraus an die Spitze der Gesundheitsportale (siehe Interview unten). Reichweitenstärkstes Angebot bleibt T-Online mit 27,52 Millionen Unique Usern. Bei den Nachrichtenseiten muss Bild.de die Führungsposition an Focus Online abgeben.

Mit 19,69 Millionen Unique User überholt das Burda-Portal im November die Site aus dem Hause Axel Springer, die nach der starken Performance im Oktober nur noch 19,23 Millionen Nutzer verzeichnet, und schiebt sich auf Rang 5 der reichweitenstärksten Angebote. Außerdem unter den Top-Ten: Spiegel Online mit 17,45 Millionen und Welt Online mit 16,13 Millionen Unique Usern.

Die reichweitenstärkste Nachrichtenwebsites im November 2016
Die reichweitenstärkste Nachrichtenwebsites im November 2016 (© Agof / Statista)
Das Gesamtranking der Angebote führt nach wie vor T-Online an, gefolgt von Gutefrage.net mit 20,41 Millionen Nutzern. Ebay holt sich den dritten Platz zurück und kann 19,89 Unique User vermelden. Grund zum Jubeln gibt es auch in eigener Sache: HORIZONT Online hat im November erstmals die 400.000er-Marke geknackt. Mit 420.000 Unique User lässt das Angebot die Konkurrenz aus München weit zurück (Wuv.de: 300.000 UU).
Die reichweitenstärkste Angebote im November 2016
Die reichweitenstärkste Angebote im November 2016 (© Agof / Statista)
Im Vermarkterranking verschieben sich die Top-3. Nach Tabellenführer Ströer Digital (45,12 Millionen UU) positioniert sich im November Media Impact mit 36,51 Millionen Nutzern. United Internet Media rutscht mit 36,41 Millionen Unique Usern auf Platz 3 ab. Auf den Folgerängen tauschen außerdem Gruner + Jahr EMS (29,37 Millionen UU) und IP Deutschland (29,32 Millionen UU) die Platzierungen.
Die reichweitenstärksten Vermarkter im November 2016
Die reichweitenstärksten Vermarkter im November 2016 (© Agof / Statista)

Spannendster Neueinsteiger im vorletzten Monat des Jahres 2016 ist das Gesundheitsportal Apotheken-Umschau.de. Fünf Jahre lang war das Angebot aus dem Wort & Bild Verlag werbefrei, jetzt hat IQ Digital die Vermarktung übernommen. Zusammen mit dem dortigen Geschäftsführer Christian Herp will Andreas Arntzen, CEO des Wort & Bild Verlags, den deutschen Markt zügig aufrollen – und den „inhalt- und serviceorientierten Qualitätsanspruch vor die reine Reichweite stellen“. HORIZONT hat mit beiden über ihr Rezept für die Agof-Premiere gesprochen.

Andreas Arntzen, Wort & Bild Verlag, und Christian Herp, IQ Digital, im Interview:

Andreas Arntzen (l.), CEO Wort & Bild Verlag, und Christian Herp, Geschäftsführer IQ Digital, freuen sich über die gelungene Agof-Premiere
Andreas Arntzen (l.), CEO Wort & Bild Verlag, und Christian Herp, Geschäftsführer IQ Digital, freuen sich über die gelungene Agof-Premiere (© Wort & Bild Verlag / IQ Digital)
Herr Arntzen, was hat Sie dazu bewogen, die Zahlen vpn Apotheken-Umschau.de bei der Agof ausweisen zu lassen?
Andreas Arntzen: Nutzerverhalten, Lebenswelten und Mediennutzung werden immer digitaler - eine Herausforderung insbesondere für die Mediaplanung. Für Apotheken-Umschau.de ist die Agof daher ein wichtiger Partner. Mit ihrer standardisierten Online-Reichweitenwährung sowie umfassenden Daten rund um die Nutzung digitaler Medien macht sie das stationäre und das mobile Internet zu transparenten und planbaren Werbeträgern.
Die Zahlen können sich durchaus sehen lassen. Welche Inhalte machen Sie dafür verantwortlich, auch in Abgrenzung zu anderen Angeboten?
Arntzen: Das Internet bietet heutzutage zu allen Gesundheitsfragen die passenden Antworten. Die Gesundheitsportale des Wort & Bild Verlages übernehmen hierbei eine anerkannte und wichtige Lotsenfunktion. Wie in unseren Printprodukten führt nichts an einer genauen Recherchearbeit durch medizinische und pharmazeutische Fachleute vorbei. Das Thema Gesundheit ist Vertrauenssache, und in der digitalen Welt mit ihrer Vielzahl von Informationsangeboten kommt der Glaubwürdigkeit eine entscheidende Bedeutung für den Nutzer zu.
„Wir werden immer den inhalt- und serviceorientierten Qualitätsanspruch vor die reine Reichweite stellen“
Andreas Arntzen, Wort & Bild Verlag

Wie sehen Ihre Pläne aus? Wie schnell wollen Sie die Nummer eins unter den deutschen Gesundheitsportalen sein?
Arntzen: Unser Anspruch ist, zu allen relevanten Gesundheitsfragen die passende Antwort zu liefern: redaktionell unabhängig und immer auf dem aktuellen Stand der Forschung, vor allem aber laienverständlich erklärt – mit Infografiken, Videos mit Fitness-Anleitungen und Erklärungen zu den großen Volkskrankheiten. Mit diesem Qualitätsanspruch wollen wir den deutschen Markt zügig aufrollen und so unsere Online Angebote als unverzichtbarer Partner positionieren. Hierbei werden wir immer den inhalt- und serviceorientierten Qualitätsanspruch vor die reine Reichweite stellen.


Herr Herp, wo liegen die Besonderheiten in der Vermarktung einer Seite wie der Apotheken Umschau?
Christian Herp: Die Besonderheiten in der Vermarktung einer Seite wie der Apotheken Umschau, die zuvor fünf Jahre lang werbefrei war, liegt unter anderem darin, die Marke auch online wieder bei Mediaplanern und Werbekunden ins Gedächtnis zu rufen. Die tollen Agof-Zahlen sind hier natürlich ein gutes Verkaufsargument, das die hohe Relevanz der Seite im Gesundheitsbereich betont. Zudem unterscheidet sich die Mediaplanung für Pharma-Accounts zum Teil von der anderer Branchen, es wird noch saisonaler und noch stärker umfeldgetrieben geplant. Ebenso gilt es auf die Einhaltung des Heilmittel-Werbegesetzes zu achten, eine ganz klar pharma-spezifische Besonderheit, denn nicht jedes Produkt kann im Pharma-Bereich einfach beworben werden.
„Wir müssen die Marke online wieder bei Mediaplanern und Werbekunden ins Gedächtnis rufen“
Christian Herp, IQ Digital
Welche Schwerpunkte wollen Sie setzen?
Herp: Der angestrebte Schwerpunkt liegt hier ganz  klar bei einem Trend, der sich auch auf dem Markt abzeichnet: Content Marketing. Mit der iq Content Plattform haben wir beispielsweise ein tolles Produkt, bei dem der User, ohne Einflussnahme des Werbekundens, fachlich wichtige Informationen erhält, und der Kunde eine gute Möglichkeit hat, Themen für sich zu besetzen und Präsenz in diesem Umfeld zu zeigen. Es wird zusätzlich weiter ein gemeinsames Ziel sein, weitere qualitative Platzierungen für Werbung zu schaffen, das Umfeld muss stimmen! Des Weiteren liegt der Schwerpunkt auf der Vermarktung digitaler Lösungen und Formate, da Apotheken-Umschau.de einen hohen Anteil an mobilen Usern aufweist. kan

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