"Die Mannschaft" Das sagen die Medien über den Kinofilm zum deutschen WM-Gewinn

Dienstag, 11. November 2014
"Die Mannschaft" startet am 13. November in den Kinos
"Die Mannschaft" startet am 13. November in den Kinos
Foto: obs/Constantin Film/Paul Ripke

Lohnt es sich, den Titelgewinn der deutschen Fußball-Nationalmannschaft noch einmal im Kino zu erleben? Gelegenheit dazu gibt es ab morgen, dann startet mit "Die Mannschaft" ein Film in den Kinos, der den WM-Gewinn der DFB-Elf im Sommer nachzeichnet. Journalisten durften den Film bereits sehen - und zeigen sich ein wenig enttäuscht: Vielen Kritikern ist der Film zu glattgeschliffen, es fehle an Ecken und Kanten. Die Stimmen zum Film.

Peter Ahrens, Spiegel Online

"Es ist ein Film, der das tut, was die Dramaturgie, der Handlungsfaden dieses Sommers vorgibt. Von der Vorbereitung in Südtirol bis zum WM-Sieg - das macht es einem Regisseur einfach, der Spur bis zum Happy End zu folgen. Uli Voigt, der Verantwortliche des Films, ist beim DFB seit Jahren für die Pressebetreuung der Fernsehleute zuständig. Er ist einer, der ganz nahe am Geschehen ist. Das hilft und schadet dem Film gleichermaßen. Er hatte die Schlüssellochperspektive, aber richtig nah, wie es ein Dokumentarfilmer vielleicht geschafft hätte, kommt der Film den Spielern nicht."

Christian Bartels, Handelsblatt Online

Die Szenen sind flott montiert. Musik vom alten Harald-Schmidt-Sidekick Helmut Zerlett gibt den Ton als Untermalung vor, mal mit mehr Beats, mal mit gefühligeren Pianoklängen. Vor allem die Sounddesigner hauten auf die Kacke [auf die Pauke]. Nicht nur in der Schrecksekunde aus dem Finale, in der Christoph Kramer nach einem Ellenbogencheck eine Gehirnerschütterung erlitt, dröhnt "Die Mannschaft". In Kinos mit guten Audiosystemen kommt der Stadionjubel fast wie im Stadion rüber - das ist noch am ehesten ein Grund, den WM-Film im Kino anzusehen.

Christoph Cöln, Welt Online

"Wie in Sönke Wortmanns "Sommermächen" von 2006 gibt es auch hier die aufputschenden "Haut Sie weg!"-Reden aus der Kabine – das gehört zur Fußballfilmfolklore. Ästhetisch findet die Doku auf solidem Werbeclip-Niveau statt. Sie lebt von den fußballhistorischen Gänsehautmomenten und der Erkenntnis, dass dieser vierte Titel das Werk eines weltoffenen, von vereinspolitischem Ballast befreiten Teams ist, mit sympathischen, humorbegabten Figuren wie Kramer und Müller. Irgendwie undeutsch, aber auch ein bisschen langweilig. Echte Reizfiguren wie Uli Stein, Lothar Matthäus oder Jürgen Klinsmann sucht man jedenfalls vergeblich."

Olaf Kupfer, Augsburger Allgemeine

"Ja, zum Ende des 90-minütigen Streifens mit Trainingslager in Tirol und Fanmeile in Berlin sind sie tatsächlich Weltmeister. Singen im Bus – und da sind sie wieder, diese profanen Momente –: 'Die Nummer eins der Welt sind wir.' Die Mannschaft. Oder wie der englische Fußballer Steven Gerrard den Machern unbewusst das Leitmotiv in die Feder twitterte: 'Brasilien hat Neymar. Argentinien hat Messi. Portugal hat Ronaldo. Deutschland hat eine Mannschaft!' Und jetzt auch noch den Film dazu. "

Sebastian Fischer, Süddeutsche Online

"Die Mannschaft" ist viel Gefühlsduselei, alle deutschen Tore der WM, alle Paraden von Manuel Neuer in Zeitlupe, mit Geigen unterlegt, bei jedem Torschuss ein dumpfer Bass, bei jedem Tor der Sound vom Tornetz. Doch vor allem ist "Die Mannschaft" das einfach gezeichnete Porträt einer Gruppe junger Menschen, die sich vor der Kamera gut verstehen. Ein Film, der Fans glücklich macht. Aber nicht mehr als das: Ein gut gelauntes Porträt von Deutschlands beliebtester Mannschaft.

Jörn Meyn, Der Westen

Echte Interna über das Innenleben des Teams erfährt der Zuschauer nicht – kein Blick in die WGs im Campo Bahia, kein Dabeisein, als über die Position des Kapitäns Philipp Lahm debattiert wird. Chronologisch entlang der Spiele bis zum Finale kann der Zuschauer durch das Turnier flanieren – doch er bleibt stets auf den vom DFB vorgegebenen Pfaden.

WM-Doku "Die Mannschaft" ist kein "Sommermärchen" | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/sport/sport-medial/wm-doku-die-mannschaft-ist-kein-sommermaerchen-id10026001.html#plx938335831
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Jan Christian Müller, Frankfurter Rundschau

Der DFB hat den Film durch seinen Pressemann Uli Voigt realisiert. Voigt war mal ein sehr guter TV-Sportreporter. Aber er ist nun schon seit vielen, vielen Jahren ein Mann des Verbandes. So ist der Film denn auch geworden. Ein Propagandastreifen des Deutschen Fußball-Bundes ohne Ecken und ohne Kanten. Wenn man ehrlich ist, konnte kein Mensch kein Stück mehr erwarten. Der DFB und die Fifa haben versprochen, sämtliche Überschüsse sozialen Projekten zukommen zu lassen. Es lohnt sich also auf alle Fälle, ins Kino zu gehen, auch wenn der Film noch vor Weihnachten ins Fernsehen kommt.

Kai Schiller, Hamburger Abendblatt

"Der Kinofilm aus dem Verleih der Constantin Film zeigt den vermeintlich reibungslosen Weg des DFB-Teams vom Trainingslager in Südtirol bis zu den Titelfeierlichkeiten am Brandenburger Tor. Und natürlich ist der Streifen keine kritische Auseinandersetzung – warum auch? Deutschland ist Weltmeister geworden, da verbietet sich doch jegliche Kritik von selbst. Oder?"

Markus Völker, taz Online

"Die Anhänger der Nationalmannschaft werden den Film mögen, denn sie können mit ihm noch einmal so richtig sentimental werden und „Hach, wie war das schön!“ juchzen, für alle anderen hat er allenfalls dokumentarischen Wert. Aber vielleicht nicht einmal den, denn der DFB gibt nichts wirklich preis. Der 90-Minüter kommt ohne Brechungen aus: Alles ist immer supi. Die Gemeinschaft ist eingeschworen, das Ziel glasklar, die Stimmung so dufte, dass man sich irgendwann regelrecht freut über den motzenden Mertesacker, der es einem ZDF-Reporter nach der Algerien-Partie vor laufender Kamera gibt."
Echte Interna über das Innenleben des Teams erfährt der Zuschauer nicht – kein Blick in die WGs im Campo Bahia, kein Dabeisein, als über die Position des Kapitäns Philipp Lahm debattiert wird. Chronologisch entlang der Spiele bis zum Finale kann der Zuschauer durch das Turnier flanieren – doch er bleibt stets auf den vom DFB vorgegebenen Pfaden.

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