Der TV-Markt im Juli Spartensender feiern Rekordmarktanteile

Freitag, 02. August 2013
Der Sportsender konnte seinen Marktanteil im Juli verdoppeln
Der Sportsender konnte seinen Marktanteil im Juli verdoppeln


Die zunehmende Fragmentierung des TV-Marktes macht sich auch im Zuschauermarkt bemerkbar: Während Sat 1 nach wie vor nicht über einstelligen Marktanteile hinauskommt und der langjährige Marktführer RTL im Quotental festsitzt, jubeln zahlreiche kleine Sender über neue Rekordmarktanteile. Vor allem für Eurosport lief es im Juli dank der Tour de France richtig rund. Da ARD und ZDF der Tour de France wegen der Dopingsskandale in den vergangenen Jahren weiterhin die kalte Schulter zeigen, bescherte die Tour Eurosport im vergangenen Monat Spitzen-Marktanteile. Dazu kamen etliche Spiele der Fußball-Europameisterschaft der Frauen. Im Vergleich zum Vormonat konnte der Sportsender seinen Marktanteil im Juli auf 1,6 Prozent glatt verdoppeln. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen landete der Sender bei 1,1 Prozent Marktanteil. Sport1 musste sich im Juli mit 0,8 Prozent Marktanteil zufrieden geben, erzielte in seiner Kernzielgruppe Männer von 14 bis 49 Jahren mit 1,4 Prozent Marktanteil dafür den besten Juli-Wert seit 2008.

Etliche Sender der 3. Generation können sogar neue Rekorde feiern: Der Männersender DMAX erzielte in der jungen Zielgruppe 1,8 Prozent Marktanteil - bereits der dritte Bestwert in diesem Jahr. Im Gesamtpublikum erreichte DMAX 1 Prozent Marktanteil.

Bei Sixx dürften heute Abend ebenfalls ein paar Sektkorken knallen: Der Frauensender von Pro Sieben Sat 1 feiert mit von 1,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen den besten Marktanteil seit Senderbestehen. In der Kernzielgruppe der 14- bis 39-Jährigen Frauen erreichte "die Senderin" (O-Ton Pro Sieben Sat 1) 2,4 Prozent Marktanteil.

Und auch RTL Nitro vermeldet einen neuen Rekord: In der Kernzielgruppe der Männer von 14 bis 59 Jahren erreichte der Sender im Juli 1,1 Prozent Marktanteil. Bei den 14- bis 49-Jährigen und der von RTL favorisierten erweiterten Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen lief es mit jeweils 0,9 Prozent Marktanteil nur unwesentlich schlechter. dh
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