Der Spiegel Matthias Schmolz geht nach über 20 Jahren

Mittwoch, 01. Juli 2015
Matthias Schmolz kehrt dem Spiegel-Verlag den Rücken
Matthias Schmolz kehrt dem Spiegel-Verlag den Rücken
Foto: Spiegel-Verlag

Prominenter Abgang beim "Spiegel": Matthias Schmolz, Verlagsleiter des Spiegel-Verlags und Geschäftsführer von Spiegel Online und Spiegel TV verlässt das Unternehmen nach über 20 Jahren. Zu den Gründen macht der Verlag keine Angaben.
Der 51-Jährige verlasse das Unternehmen "in bestem Einvernehmen und aller Freundschaft", heißt es in einer Mitteilung des Verlags. Geschäftsführer Thomas Hass lobt die Arbeit von Schmolz zudem ausdrücklich: "Seit mehr als zwanzig Jahren arbeitet Matthias Schmolz sehr erfolgreich und in unterschiedlichen, leitenden Funktionen für die SPIEGEL-Gruppe. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die journalistischen Marken unseres Hauses auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hervorragend behaupten konnten." Der Verlag verdanke Schmolz zudem die Planung und Realisierung des Neubaus, die nachhaltige Restrukturierung von Spiegel TV und den Wechsel auf den Erstverkaufstag Samstag zu verbesserten Druckkonditionen. "Ich danke ihm für sein überaus großes Engagement und wünsche ihm für seine private und berufliche Zukunft alles Gute."

Der Geschäftsführer von Spiegel Online und Spiegel TV war als einer der möglichen Nachfolger von Ove Saffe gehandelt worden. Die Gesellschafter hatten sich Anfang Februar auf den bisherigen Vertriebschef und Vorsitzender der Mitarbeiter KG, Thomas Hass, als neuen Geschäftsführer des Spiegel Verlags geeinigt.

Schmolz war seit über 20 Jahren für den Spiegel-Verlag tätig. 1994 wechselte er zum Spiegel-Verlag, wo er unter anderem im Produktmanagement für Spiegel Online verantwortlich war, bevor er 1997 Sprecher des Spiegel-Verlags wurde. Im November 2000 übernahm Schmolz die Leitung des Unternehmensbereichs Kommunikation und Verlagskoordination, im Januar 2003 wurde er zum Verlagsleiter des Spiegel-Verlags berufen. Seit 2011 war er zudem Geschäftsführer von Spiegel Online und Spiegel TV. dh
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