Facebook Top-Manager David Marcus bezeichnet Nachwuchsproblem als Mythos

Dienstag, 20. Januar 2015
Facebook-Manager David Marcus, hier bei der DLD 2013
Facebook-Manager David Marcus, hier bei der DLD 2013
Foto: Hubert Burda Media / picture alliance / Jan Haas

David Marcus, Vice President des Kurznachrichtendiensts Facebook Messenger, wehrt sich bei der Innovationskonferenz DLD 2015 in München gegen ein "Nachwuchsproblem" bei seinem Arbeitgeber. Facebook habe bei jungen Nutzern unter 20 Jahren zwar einige Konkurrenz bekommen. Dass Teenager nicht mehr bei dem Netzwerk aktiv wären, sei allerdings ein Mythos, so Marcus.
Facebook lägen Zahlen vor, die das eindeutig belegten. Marcus räumte zwar ein, dass junge Nutzer, darunter zum Beispiel auch seine Tochter im Teenager-Alter, vermehrt auf anderen Plattformen unterwegs seien, aber weiterhin auch Facebook sehr aktiv nutzten. Auch durch die Zukäufe Instagram und Whatsapp erreiche der Konzern eine Vielzahl von jungen Usern. Marcus ist seit vergangenem Sommer Vizechef beim Nachrichtendienstleister Facebook Messenger, der aktuell von rund einer halben Milliarde Menschen genutzt wird. Für einen Wechsel zum Netzwerk von CEO Mark Zuckerberg nahm der gebürtige Franzose einen Karriererückschritt in Kauf. Davor war Marcus Chef der Ebay-Tochter Paypal. "Die Unternehmenskultur bei Facebook ist wirklich gut", begründet der 41-Jährige im Gespräch mit Internetinvestor Frédéric Court seinen Schritt. Einem baldigen Abgang erteilte er eine klare Absage. fam
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