"Das war's, Leute" Frei verkäufliche Google Glass sind vergriffen

Mittwoch, 16. April 2014
Bislang war Google Glass nur einigen Testpersonen zugänglich (Bild: Google)
Bislang war Google Glass nur einigen Testpersonen zugänglich (Bild: Google)
Themenseiten zu diesem Artikel:

Google Google Glass USA Google+ Datenbrille Google Explorer



Am 15. April gelangte Googles Datenbrille Google Glass in den USA erstmals in den offenen Online-Verkauf - und der Run auf das Gerät war offenbar ordentlich: Wie das Unternehmen in seinem eigenen Netzwerk Google Plus mitteilte, ist der gesamte Bestand bereits vergriffen. Wie viele Exemplare Google verkauft hat, ist allerdings unklar.


Vor gut einer Woche hatte Google via Blogpost angekündigt, sein auf Testpersonen beschränktes Explorer-Programm zu öffnen und Google Glass für einen Tag in den offenen Verkauf zu bringen: "Jeden Tag erhalten wir Anfragen von Menschen, die es noch nicht in das Programm geschafft haben, aber auch von euch wollen wir Feedback. Also werden wir in typischer Explorer-Manier etwas Neues ausprobieren", hieß es in dem Posting bei Google Plus, das den offenen Verkauf in den USA für den 15. April ankündigte. Interessenten mussten dafür eine Website aufrufen und sich für eines der Exemplare registrieren. Im Erfolgsfalle kamen auf den Käufer Kosten von 1500 Dollar plus Steuern zu.

Nun ist der Zauber schon wieder vorbei: "Alle Plätze im Explorer Programm wurden beansprucht. Das war es fürs erste, Leute", heißt es in einem Posting auf dem Google Glass-Profil bei Google Plus sowie auf Twitter. Das wohl interessanteste Detail, nämlich wie viele Brillen den Besitzer wechselten, verrät Google nicht. Wer leer ausgegangen ist, soll aber eine neue Chance erhalten: Man wolle aber auch weiterhin nach Wegen suchen, das Programm auszuweiten, Interessenten können sich auf einer speziellen Website schon einmal registrieren. Wann das Wearable außerhalb der USA zu bekommen ist, steht noch nicht fest.



Noch gestern war die Rede davon gewesen, die Dauer des offenen Verkaufs zu strecken: "Der Verkauf dauert eventuell länger als ein Tag; wir müsse sehen, wie alles funktioniert und wie gut wir die Nachfrage decken können", so ein Google-Sprecher in einer Mail an "Mashable". Dass nun alles reibungslos funktioniert zu haben scheint, deutet darauf hin, dass Google extrem gut auf den Run vorbereitet war. Kein Wunder: Seitdem die Computerbrille 2012 erstmals einigen wenigen Testern zugänglich gemacht wurde, faszniert sie - und polarisiert.

Erst vergangene Woche wurde eine Journalistin in San Fransicso auf offener Straße attackiert, weil sie eine Google Glass trug. Dass sich einige Menschen von der Brille, mit der recht unauffällig Aufnahmen gemacht werden können, bedroht fühlen, weiß man auch bei Google. Dort hat man vor wenigen Wohen daher sogar einen eigenen Glass-Knigge veröffentlicht und den Testern Tipps an die Hand gegeben, wie sie sich in der Öffentlichkeit verhalten sollen, wenn sie die Brille tragen. ire
Meist gelesen
stats