Das Erste Volker Herres setzt am Donnerstag auf Comedy und Dittsche

Montag, 12. August 2013
Volker Herres: "Sind sozusagen mit Olli Dittrich verlobt" (Foto: NDR/ Krafft Angerer)
Volker Herres: "Sind sozusagen mit Olli Dittrich verlobt" (Foto: NDR/ Krafft Angerer)


ARD-Programmdirektor Volker Herres setzt künftig stärker auf Satire und Comedy. Derzeit entwickelt Olli Dittrich eine Reihe neuer Formate für den ab 2015 frei werdenden Sendeplatz von "Beckmann" am Donnerstag. Außerdem sind neue Shows mit Kai Pflaume und Matthias Opdenhövel geplant.
Ende 2014 beendet Reinhold Beckmann seine Talkshow "Beckmann". Auf dem Sendeplatz versucht sich Das Erste an einer neuen Programmfarbe: "Das wird unser Platz für Satire und Comedy", kündigt ARD-Programmdirektor Volker Herres im Interview mit dem "Focus" an. Vor allem Olli Dittrich, der zuletzt mit der Satiresendung "Frühstücksfernsehen" für Aufsehen gesorgt hat, soll hier neue Impulse setzen: "Wir sind sozusagen verlobt. Dittrich hat eine ganze Reihe von Ideen für weitere Parodien. Es wird von ihm mehr geben als 'Früchstücksfernsehen'", kündigt Herres an. An den restlichen vier Talkshows will Das Erste festhalten: "Wir sind in Zukunft mit vier Gesprächsrunden vertreten. Das soll so bleiben."

Schon in diesem Herbst sind am Donnerstag neue Showreihen zu sehen: Am 17. Oktober startet die Talentshow "Die Deutschen Meister 2013 - Die Olympiade der verrückten Ideen" mit Kai Pflaume, eine Woche zuvor empfängt Matthias Opdenhövel in "Die Show der unglaublichen Helden" prominente Gäste zu einem Generationenduell.

Im kommenden Jahr will Das Erste außerdem wieder mit einem großen Mehrteiler aufwarten. Zum 100. Jahrestag des Ersten Weltkriegs ist ein vierteiliges Doku-Drama geplant: "14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs" erzählt die Geschichte aus der Perspektive einfacher Menschen wie Hausfrauen, Fabrikarbeitern, Soldaten und Krankenschwestern.

Mit "Altersglühen" wagt Das Erste sogar ein experimentelles Format: In der Sendung treffen sich 13 Schauspieler, darunter Mario Adorf, Senta Berger und Matthias Habich, zum Speed-Dating. Jeder kennt nur seine Figur, die Handlung wird improvisiert. Die Ausstrahlung ist im kommenden Jahr geplant. dh
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