"Darmstädter Echo" Verlagsgruppe Rhein Main übernimmt die Echo Mediengruppe

Montag, 02. Februar 2015
Der Verleger der Echo Mediengruppe Hans-Peter Bach
Der Verleger der Echo Mediengruppe Hans-Peter Bach
Foto: Echo Medien

Die Verlagsgruppe Rhein Main ("Allgemeine Zeitung", "Wiesbadener Kurier") plant die Übernahme der angeschlagenen Echo Mediengruppe. Der Kaufvertrag mit den Gesellschaftern des Verlagshauses mit Sitz in Darmstadt wurde bereits geschlossen, nun muss noch das Kartellamt zustimmen. Neben den Echo Medien ("Darmstädter Echo", "SüWo") übernimmt die Mainzer VRM auch die Logistiksparte SLS.
Die krisengeplagten Echo Medien hatten im Dezember 2014 einen Sanierungsplan vorgestellt, nach dem rund 160 von derzeit 300 Mitarbeitern der Zeitung "Darmstädter Echo" bis Ende August 2015 ihren Arbeitsplatz verlieren sollten. Darüber hinaus suchte das Medienhaus auch nach potenziellen Outsourcingpartnern. "Wir haben uns daher über das Signal der Verlagsgruppe Rhein Main gefreut, nicht nur diese Rolle zu übernehmen, sondern sich - vorbehaltlich der kartellrechtlichen Freigabe - zudem als Gesellschafterin einzubringen", so Verleger Hans-Peter Bach. Mit der Übernahme durch die VRM hoffen die Echo Medien nun, den verbleibenden Angestellten in Darmstadt wieder eine gute Perspektive bieten zu können. Aus Mainz heißt es, die Zusammenlegung der beiden Verlage sei der logische Schritt, um publizistische Vielfalt zu gewährleisten und die wirtschaftliche Stabilität beider Unternehmen zu sichern.
„Wir bedauern die Entwicklungen bei unserem Nachbarn, freuen uns aber, vorbehaltlich einer kartellrechtlichen Zustimmung, zur Stabilisierung von Echo Medien beitragen zu können.“
Hans Georg Schnücker
"Wir bedauern die Entwicklungen bei unserem Nachbarn, freuen uns aber, vorbehaltlich einer kartellrechtlichen Zustimmung, zur Stabilisierung von Echo Medien beitragen zu können", sagt Hans Georg Schnücker, Sprecher der VRM-Geschäftsführung. Beide Häuser kooperieren bereits seit einigen Jahren bei der Nutzung eines gemeinsamen Druckzentrums in Rüsselsheim.
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Bild: Bild: Fotolia

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