DVB-T2 HD Hochauflösendes Antennen-TV startet am 29. März 2017

Montag, 06. Juni 2016
Das Fernsehen mit DVBT wird bald noch schärfer
Das Fernsehen mit DVBT wird bald noch schärfer
Foto: Colourbox
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Probebetrieb DVB-T2 DVB-T ARD ZDF


Vor einer Woche startete der Probebetrieb mit sechs Sendern. Am 29. März nächsten Jahres soll das neue Antennenfernsehen DVB-T2 HD in zahlreichen Ballungsräumen mit rund 40 Programmen in den Regelbetrieb gehen. Das teilte die von Sendern und Medienanstalten getragene Initiative DVB-T2 HD in München mit.

Damit endet in den jeweiligen Regionen zeitgleich die DVB-T-Ausstrahlung. Betroffen von der Umstellung seien laut Mitteilung ein Großteil der heutigen rund vier Millionen DVB-T-Haushalte. Der Ausbau in weiteren Regionen erfolgt dann schrittweise bis Mitte 2019. Dann soll das komplette Bundesgebiet abgedeckt sein. Wo das hochauflösende Antennenfernsehen seit Juni in der Startphase verfügbar ist, kann hier nachgelesen werden.

Die Nutzer müssen sich darauf einstellen, dass für das neue Antennen-TV geeignete Empfangsgeräte erforderlich sind. Geeignet sind alle Geräte, die mit dem grünen DVB-T2-HD-Logo gekennzeichnet sind. Die öffentlich-rechtlichen Programm gibt es dann unverschlüsselt zu sehen, für den Empfang privater Kanäle muss der Geldbeutel gezückt werden. Die Programme der RTL-Gruppe sowie von Pro Seben Sat 1 und Co werden nämlich ausschließlich im Programmpaket von freenet TV verbreitet. Dafür ist ein zusätzliches Entschlüsselungsmodul notwendig.

DVB-T2 HD ist eine Initiative von ARD, den Medienanstalten, Mediengruppe RTL, Pro Sieben Sat 1, VPRT und ZDF. Mit dem Nachfolger von DVB-T wollen die Mitglieder eine bessere Bildqualität (überwiegend in HD) und mehr Programme gewährleisten. Ein Grund für die Umstellung ist die Reduktion des Frequenzspektrums des Antennenfernsehens durch die Bundesregierung. ron

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