DFL-Digitalchef Andreas Heyden Wie die Fußball-Bundesliga im Ausland wachsen soll

Sonntag, 05. März 2017
Andreas Heyden im Video-Interview mit Turi2-Redakteur Jens Twiehaus
Andreas Heyden im Video-Interview mit Turi2-Redakteur Jens Twiehaus
Foto: HORIZONT/Turi2

Nord- und Südamerika, China und Südostasien: In diesen Märkten liegt für die Bundesliga noch besonders großes Wachstumspotenzial, sagt Andreas Heyden, Digitalchef der Deutschen Fußball Liga (DFL). Wie er die Fans dort erreichen will, erklärt Heyden im Video-Interview von HORIZONT Online und Turi2 beim Online Marketing Rockstars Festival.
Dabei geht die DFL je nach Zielgebiet unterschiedlich vor: In China zum Beispiel arbeitet man mit lokalen Partnern zusammen. Andere Märkte werden mit Muttersprachlern von aus Köln bedient, wo die DFL Digital Sports, deren Geschäftsführer Heyden ist, ihren Dienstsitz hat.
Die Content-Ausspielung erfolgt auf zwei Arten: Neben der klassischen Vermarktung von Rechten setzen Heyden und sein Team auch auf die Produktion von eigenem Content, um die Clubs der Bundesliga im Ausland in möglichst gutem Licht erscheinen zu lassen. Dabei sollen das Fachwissen der DFL-Redakteure und die Verwendung von Daten möglichst Hand in Hand gehen.
In den vergangenen Jahren hat die DFL dieses Zusammenspiel aus Rechtvermarktung und Content-Produktion bereits massiv vorangetrieben: Während die DFL Sports Enterprises immer mehr Rechtepakete ins Ausland verkauft hat, sodass die Bundesliga heute in praktisch jedem Land der Welt empfangen werden kann, hat die DFL Digital Sports Websites und Content-Portale für die wichtigsten Märkte aufgesetzt. Zuletzt gingen eigene Angebote für China und die spanischsprachigen Märkte online. ire
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