DEUTSCHER MEDIENKONGRESS 2016 Wohin steuert die Youtube-Kultur?

Freitag, 18. Dezember 2015
Spartacus J. Olsson, CEO Mediakraft
Spartacus J. Olsson, CEO Mediakraft
Foto: Mediakraft

Y-Titty sagen adieu, und fachen gleichzeitig die Diskussion um die Youtube-Kultur an: „Heute geht's nur noch um Kohle, Klicks und Schminki-Schminki“, singen die drei zum Abschied, ein Seitenhieb auf immer mehr Schleichwerbung und Beauty-Ratgeberinnen wie Bibi, die ihre Fan-Gemeinden rasant vergrößern. Verliert Youtube auf Dauer seinen anarchischen Charme? Oder wird es mit steigender Professionalität zur gefährlichen Konkurrenz für das klassische Fernsehen?

Um diese Fragen und um den „Milliardenmarkt Bewegtbild“ geht es auch beim Deutschen Medienkongress 2016, der am 20. und 21. Januar in Frankfurt stattfindet. Prominente Vermarkter und Mediaexperten diskutieren, wo die Reise hingeht und wie die Gewinner und Verlierer im Bewegtbild-Markt heißen werden.

Die Besucher dürfen sich auf Patrick Fischer, Vorsitzender der Geschäftsführung Sport1 Media, Andreas Kösling, Geschäftsführer El Cartel Media, Lars Lehne, Director Media & Technology Google Deutschland, Guido Modenbach, Geschäftsführer SevenOne Media, und Zoja Paskaljevic, CEO Dentsu Aegis Network Deutschland, freuen.

Mit von der Partie ist auch Spartacus J. Olsson, CEO des Youtube-Vermarkters Mediakraft. Das Unternehmen verliert mit dem Abschied von Y-Titty eine Millionenreichweite und musste zuvor schon die Trennung von Künstlern wie Simon Unge, LeFloid und ApeCrime verkraften. Aber neue Stars wie die Fashion-Liebhaberin xLaeta rücken nach, und auch Dauerbrenner wie Die Lochis erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Die Folge: Trotz namhafter Abgänge steigen die Videoaufrufe für Mediakraft-Künstler. Kommt der ganz große Boom erst noch? hor

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