Customer Journey E-Commerce treibt E-Mail-Aufkommen

Donnerstag, 02. März 2017
E-Commerce profitiert besonders von der nach wie vor hohen E-Mail-Nutzung
E-Commerce profitiert besonders von der nach wie vor hohen E-Mail-Nutzung
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Whatsapp und Messenger-Diensten zum Trotz: Das Ende der Mail als Kommunikationsmedium ist noch nicht in Sicht. 2016 ist das Mail-Volumen – bereinigt um Spam – auf 625,8 Milliarden gestiegen, 2017 sollen es schon 732,2 Milliarden sein. Vor allem die sozialen Netzwerke und der stetig wachsende E-Commerce treiben das Aufkommen. Das zeigen zwei Studien von United Internet Media, dem Vermarkter der E-Mail-Portale Gmx.de und Web.de.

So greifen über neun von zehn Personen im Laufe der Customer Journey auf E-Mail zurück. Das ist das Ergebnis der Studie "Customer Journey meets E-Mail", die Interrogare im August 2016 im Auftrag von United Internet Media gemacht hat. Befragt haben die Forscher dafür 1238 User im Alter von 18 bis 59 Jahren sowie Automobilkäufer zwischen 18 und 64 Jahren. Fast 90 Prozent registrieren sich demnach in Online-Shops oder beim Versandhandel, 76,8 Prozent für Newsletter und fast ebenso viele für Newsletter mit Rabattmöglichkeiten. Zur Kommunikation mit dem Händler greifen immer noch über 70 Prozent auf E-Mail zurück, knapp 68 Prozent stellen auch konkrete Fragen.

Laut GfK soll der Anteil des Onlinehandels am Einzelhandelsvolumen bis 2015 auf 15 Prozent ansteigen. E-Mail wird laut UIM stark davon profitieren, denn die Verkäufer nutzen E-Mail intensiv, um mit Kunden und potenziellen Käufern in Kontakt zu bleiben. Unternehmen wie Amazon senden beispielsweise Benachrichtigungen und Erinnerungen. "E-Commerce ist ein stark wachsendes Business. Parallel steigt das E-Mail-Aufkommen, da der Handel den Dialog mit dem Konsumenten sucht", sagt Rasmus Giese, CEO von United Internet Media. "E-Mail-Portale sind der Dreh- und Angelpunkt dafür." pap

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