Copypreise "Spiegel" erhöht auf 4,40 Euro / Auch "Cicero" wird teurer

Freitag, 19. Juli 2013
"Der Spiegel" wird um 20 Cent teurer
"Der Spiegel" wird um 20 Cent teurer
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Ove Saffe


Paid-Print-Content wird abermals teurer: Auch in diesem Sommer erhöht der "Spiegel" seinen Copypreis um 20 Cent und landet ab der Ausgabe 31/2013, die Ende Juli erscheint, dann bei 4,40 Euro. Dies geht aus Vertriebsmitteilungen hervor. Damit robbt sich das Magazin erneut ein Stück näher an jene 5 Euro heran, über die Geschäftsführer Ove Saffe bereits Ende 2009 mal szenarisch nachgedacht hatte. Bleibt es bei diesen jährlichen Erhöhungen, könnte es 2016 so weit sein. Und noch weitere Zeitschriften erhöhen ihre Verkaufspreise. Im vergangenen Sommer hatte sich der "Spiegel" nach anderthalb Jahren Preisstabilität über die 4-Euro-Grenze auf 4,20 Euro gewagt. Zuvor hatte das Magazin zum Jahreswechsel 2010/2011 von 3,80 auf 4 Euro erhöht - und davor meist im Jahrestakt. Wenn man unterstellt, dass diese Erhöhungen, die meist auch bei den Abopreisen nachvollzogen werden, die Auflagenerosion nicht signifikant beschleunigen, spült jede von ihnen dem Verlag jede Woche hohe fünfstellige Beträge zusätzlich in die Vertriebskasse.

Auch "Cicero" erhöht seinen Verkaufspreis - mit der August-Ausgabe von 8 Euro auf 8,50 Euro. Und das Philosophiemagazin "Hohe Luft" kostet künftig 8,90 statt 8 Euro. rp

Anmerkung: In einer früheren Version der Meldung stand zu lesen, das Fußballmagazin "11 Freunde" erhöhe seinen Copypreis von 4,50 auf 5,50 Euro (plus 22 Prozent). Der Verlag G+J weist darauf hin, dass dieser höhere Preis nur für die kommende Ausgabe, das Bundesliga-Schwerpunktheft, gelte.
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