Cliqz Mozilla beteiligt sich an Burdas Internetbrowser

Dienstag, 23. August 2016
Hubert Burda Media will mit Cliqz vor allem Google attakieren
Hubert Burda Media will mit Cliqz vor allem Google attakieren
Foto: Hubert Burda Media
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Mozilla hat sich an Burdas Internetbrowser Cliqz beteiligt. Das gab das deutsche Medienunternehmen heute bekannt. Mit dieser in der Höhe nicht genannten Investition will Mozilla Innovationen im Bereich Datenschutz bei der Websuche ermöglichen, heißt es.

Burda stellte Cliqz im März dieses Jahres vor - ein neuer Internetbrowser für Windows und Mac mit eigener Suchmaschine. Seit Juni 2014 war Cliqz bereits als Firefox-Erweiterung zu haben. Der besondere Clou: Erstmals darin integriert ist eine Suchmaschine, die die Navigation im Internet revolutionieren soll. Wieso? Weil sie dank eines eigenen Web-Index unabhängig von US-Anbietern, sprich Google funktioniert. Und weil eine neuartige Anti-Tracking-Technologie dem Nutzer anonymes Surfen garantiert – ohne Werbung per se zu blockieren. Daraufhin hatten sich zahlreiche Internetunternehmen gegen diese pauschale Diskreditierung gewehrt. Der Verzicht von Tracking mache Werbung "ineffizient und beliebig".

Jean-Paul Schmetz, Gründer und Geschäftsführer von Cliqz: "Mozilla ist ein idealer Partner für Cliqz. Beide Unternehmen vereint der Glaube an ein offenes Internet, in dem die Menschen die Kontrolle über ihre Daten haben. Wir sind stolz darauf, unsere Kernkompetenzen - Daten und Suche sowie unsere Datenschutz- und Suchmaschinentechnologien - in die Mozilla-Welt einbringen zu können." Mozillas Senior Vice President Mark Mayo kommentiert: "Mozilla freut sich auf die Zusammenarbeit mit Cliqz, denn ihre Produkte decken sich mit unserer Mission. Mit der strategischen Investition wollen wir dazu beitragen, die am Datenschutz ausgerichteten Innovationen von Cliqz voranzubringen." ron

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