Chip Thomas Pyczak geht, Thomas Koelzer wird neuer CEO

Mittwoch, 01. Oktober 2014
Thomas Koelzer wird neuer Chip-CEO
Thomas Koelzer wird neuer Chip-CEO
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Chip Thomas Koelzer Thomas Pyczak Burda Führungswechsel


Führungswechsel bei Chip: Thomas Koelzer wird neuer CEO von Burdas Technikmagazin. Er löst Thomas Pyczak ab, der das Unternehmen verlässt, um sich "neuen unternehmerischen Aufgaben" zuzuwenden, wie Burda mitteilt.
"Thomas Pyczak hat als Chefredakteur und Geschäftsführer seit 1999 das Gesicht von Chip entscheidend geprägt und das Unternehmen zu einer der wichtigsten Marken bei Burda sowie zur ersten Adresse für Informationen zu Consumer Electronics in Deutschland entwickelt", bedankt sich Burdas Digital-Vorstand Stefan Winners bei dem scheidenden Chip-CEO. Sein Nachfolger Koelzer war seit Mai 2013 bereits als CTO Teil der Geschäftsführungen von Chip sowie der Cyberport GmbH in Dresden, einem Elektronik-Händler, an dem Burda beteiligt ist. Die Stelle in Dresden wird Koelzer zum Ende des Jahres aufgeben. Im Zuge des Führungswechsels wird Chip strukturell neu ausgerichtet und dazu in die vier Units "Test und Kaufberatung", "Download und Apps", "News und How to" sowie "Magazine und Customized Media" unterteilt. Dazu verteilt Chip weitere Kompetenzen neu: Der bisherige CFO Markus Scheuermann soll als COO die beiden letztgenannten Geschäftsbereiche zusätzlich zu seinem bisherigen Verantwortungsbereich übernehmen. Chief Marketing Officer Georg Pagenstedt wird die Burda-Tochter zum Jahresende aus privaten Gründen verlassen. Seine Aufgaben werden auf die beiden Geschäftsführer verteilt. Die neue Organisation soll ab November 2014 greifen.

"Wir haben Chip in vier schlagkräftige Einheiten aufgegliedert, um flexibler auf den Markt reagieren zu können. Mit dieser Struktur erhöhen wir die Umsetzungsgeschwindigkeit bei der Entwicklung innovativer Produkte durch schlankere Prozesse", so Koelzer. Unter dem Strich will sich Chip damit stärker nach den Bedürfnissen der Endverbraucher ausrichten – "egal, ob Print oder Digital." Chip hat erst eine größere Strukturreform hinter sich: Zu Beginn des Jahres hob die Burda-Tochter die redaktionelle Trennung von Print und Digital auf. Auf diese Weise sollte der Digitalbereich gestärkt werden und der Printbereich an Flexibilität gewinnen.

Das gedruckte Monatsheft "Chip" ging im 2. Quartal 2014 im Einzelverkauf 53.216 Mal über die Ladentheke. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist das ein Minus von 23 Prozent. Chip Online erreichte mit seinem stationären und mobilen Angebot laut IVW knapp 62.2 Millionen Visits (August 2014). ire
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