Cherno Jobatey zur Digitalisierung "Wenn wir endlich loslegen, hat Deutschland eine Chance"

Mittwoch, 13. September 2017
Cherno Jobatey beim DLD in Tel Aviv im Gespräch mit HORIZONT und Diconium
Cherno Jobatey beim DLD in Tel Aviv im Gespräch mit HORIZONT und Diconium
Foto: HORIZONT/Diconium
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Digitalisierung Cherno Jobatey Enel Tel Aviv P&G


Früher öffentlich-rechtliches Frühstücksfernsehen, heute Herausgeber der deutschen HuffPost, Redner, Moderator, Journalist: Cherno Jobatey hat sich selbst digitalisiert und diversifiziert. Beim DLD in Tel Aviv nimmt er Vertreter global tätiger Konzerne wie P&G und Enel in Sachen Digitalisierung in die Mangel.

Marketing-PR-Floskeln: "Nein, will ich nicht hören. Wie machen Sie es, wie bauen Sie ihren Riesenbetrieb ganz praktisch um", hakt Jobatey immer wieder nach – sehr zur Freude des Publikums, das die Floskelarien eben schon oft auf diversen Podien gehört, aber selten einen Moderator mit so viel Freude an der Unterbrechung seiner Talkgäste gesehen hat. Wie Jobatey die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft und deren Willen zur Veränderung einschätzt, hat er HORIZONT und Diconium im Interview nach seiner Diskussionsrunde erzählt. Außerdem sprach er darüber, wie er die Digitalisierung in Deutschland einschätzt. Das Fazit: "Deutsche Beamtendenke funktioniert nicht mehr", aber nach zwei verlorenen Halbzeiten hätten wir noch eine Chance in der Nachspielspielzeit der Digitalisierung, "wenn wir endlich loslegen." ems

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