Castingshow Rapband Qult klagt sich aus dem "Supertalent"

Donnerstag, 28. November 2013
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Qult haben es geschafft: Der Auftritt der Berliner Rapband wird nicht beim "Supertalent" zu sehen sein. Die Gruppe hatte im Oktober per Einstweiliger Verfügung die Ausstrahlung verhindert, RTL legte zunächst Widerspruch ein. Laut Mitteilung von Qult-Anwalt Bernd Roloff habe der Sender in der mündlichen Verhandlungen den Widerspruch zurückgezogen - allerdings unter Auflagen. Als Gegenleistung dafür, dass RTL das Sendeverbot anerkennt, forderte der Sender Stillschweigen über den Inhalt des Verfahrens. "RTL wird seine Gründe dafür haben, warum wir über die Einzelheiten des Prozesses nichts sagen dürfen. Für uns zählt nur das Ergebnis", sagt Qult-Mann Jens Gläsker. "Ich habe der Band zur Einigung gegen Stillschweigen geraten, weil es in jedem Prozess Risiken gibt und eine schnelle Lösung besser ist, als jahrelange Streitereien", so Anwalt Roloff.

Qult hatten sich bei der Aufzeichnung zum "Supertalent", wo sie eigentlich ihren Song "Carpe Diem" performen wollten, über angeblich miese Tontechnik und über die Schmähungen von Jury-Chef Dieter Bohlen beschwert. "Wäre die Aufzeichnung von RTL gesendet worden, hätte das Publikum ein falsches Bild vom Qult bekommen", so Gläsker. Die Band ging anschließend gerichtlich gegen RTL vor, das sich unter Verweis auf Verfahrensfehler und bestehende Verträge zur Wehr gesetzt hatte. ire
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