Burda Aus Tomorrow Focus Publishing wird BurdaForward

Donnerstag, 09. Juli 2015
Die Führungsspitze von Burda Forward mit Oliver Eckert, Thomas Koelzer, Markus Scheuermann und Martin Lütgenau
Die Führungsspitze von Burda Forward mit Oliver Eckert, Thomas Koelzer, Markus Scheuermann und Martin Lütgenau
Foto: Hubert Burda Media

Nach dem Kauf der journalistischen Portale von Tomorrow Focus Publishing hat Burda Digital diese in eine eigene Einheit überführt. Das neue Unternehmen wird künftig unter den Namen BurdaForward agieren. Auch der Digital-Vermarkter Tomorrow Focus Media wird umbenannt: Er firmiert künftig unter ForwardAdGroup.
Geleitet wird BurdaForward wie berichtet von Oliver Eckert. Zum Namen des neuen Unternehmens sagt er: "Der Name BurdaForward steht für unsere Überzeugung, dass Innovation und Veränderung positiv sind. Darum denken wir mit unseren Marken, unserem Journalismus und unseren Services mutig nach vorn. Wir haben einen positiven, in die Zukunft gerichteten Blick auf die Welt. Wir sind kritisch, wollen zugleich aber optimistisch, inspirierend und lösungsorientiert sein. Unser Anspruch ist, das Leben der Menschen zu verbessern. Auf diese Weise schaffen wir Deutschlands führendes Publishing-Haus für das soziale und mobile Zeitalter."
Die Organisationsstruktur von BurdaForward
Die Organisationsstruktur von BurdaForward (Bild: Hubert Burda Media)
BurdaForward besteht aus drei Säulen: Die News-Sparte, zu der die publizistischen Angebote Focus Online, Huffington Post, Finanzen 100 sowie Netmoms gehören, eine eigenständige Einheit rund um die Tech-Marke-Chip sowie das Vermarktungsgeschäft der ForwardAdGroup. Insgesamt sind bei BurdaForward mehr als 400 Mitarbeiter beschäftigt. Alle Portale sowie die Vermarktungseinheit sollen an ihren bisherigen Standorten bestehen bleiben. Wachstum soll durch Investitionen in die bestehenden Marken sowie durch Neugründungen und Zukäufe erreicht werden, wie Burda mitteilt.

Burda Digital hatte im März bekannt gegeben, das Publishing-Geschäft von Tomorrow Focus zu übernehmen. Den zum 1. Mai 2015 wirksam gewordene Deal hat sich das Medienhaus 30,2 Millionen Euro kosten lassen.
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