Bundesliga-Apps Springer will Exklusivrechte notfalls vor Gericht einfordern

Mittwoch, 07. August 2013
Jetzt ist er gefordert: DFL-Chef Christian Seifert
Jetzt ist er gefordert: DFL-Chef Christian Seifert


Im Streit um die Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga bleibt Axel Springer unnachgiebig. In der Telefonpressekonferenz anlässlich der Bilanz zum 1. Halbjahr 2013 äußerte sich Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner recht klar zur App des Pay-TV-Senders Sky: "Für uns gibt es keinen Grund, an einer Einigung mit Sky interessiert zu sein. Unser Ansprechpartner ist die Deutsche Fußball Liga, sie muss uns Exklusivrechte liefern." Sollte das nicht geschehen, müsste die Rechtefrage wohl strafrechtlich geklärt werden.
Allerdings geht Döpfner weiterhin von einer - für sein Haus positiven - Aufklärung des Streits bis zum Bundesliga-Start am kommenden Freitag aus. Er könne sich nicht vorstellen, dass das Vorgehen von Sky bei der DFL auf Begeisterung gestoßen sei.

Ende vergangener Woche hatte der Pay-TV-Sender den Launch einer eigenen App angekündigt, mit der die Nutzer, die nicht zwingend Sky-Abonnenten sein müssen, bereits wenige Minuten nach Spielende Inhalte des 24-Stunden-Senders Sky Sport News HD abrufen können - für 4,49 Euro im Monat. Dies wiederum tangiert das von Springer erworbene Exklusivrecht, eine Stunde nach Ende der Partien kostenpflichtige Highlight-Clips im Netz zu zeigen. kl





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