Brutto-Werbespendings Mobile-Spendings gehen durch die Decke, auch Zeitungen legen zu

Freitag, 13. März 2015
Mobile Werbung macht Boden gut
Mobile Werbung macht Boden gut
Foto: Rangizzz/Fotolia

Gut 2 Milliarden Euro brutto haben Unternehmen im Februar hierzulande in Werbung investiert. Wie aus der aktuellen Nielsen-Bilanz hervorgeht, konnten die Kanäle TV, Kino, Out of Home und sogar die Zeitungen zulegen. Den größten Sprung macht allerdings Mobile.
Gut 18 Millionen Euro brutto gaben die Werbungtreibenden im Februar für mobile Kampagnen aus. Die Spendings im Jahr 2015 summieren sich damit auf 34,6 Millionen Euro. Auch wenn der Kanal mit einem Anteil an den Gesamtausgaben in Höhe von 0,9 Prozent noch lange nicht mit klassischen Medien mithalten kann, steht unter dem Strich ein beeindruckendes Plus von 107,8 Prozent. TV kann seine Position als umsatzstärkster Kanal weiter ausbauen. Allein im Februar flossen 951 Millionen Euro brutto in Fernsehwerbung. Rechnet man die Januar-Umsätze hinzu, summieren sich die Spendings auf 1,64 Milliarden Euro. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von 6,6 Prozent. Der Anteil von TV an den Gesamtinvestitionen in Werbung beläuft sich auf 47,4 Prozent.

Erfreulich sind die Nielsen-Zahlen auch für Printverlage. Für Zeitungen (Februar-Umsätze: 341 Millionen Euro) hat Nielsen für das Jahr 2015  Bruttoumsätze in Höhe von 690 Millionen Euro errechnet - ein Plus von 2 Prozent. Auch den Kanälen Kino (20 Millionen Euro / plus 65 Prozent) und Out of Home (209 Millionen Euro / plus 9,3 Prozent) attestiert Nielsen ein Wachstum. Die Kanäle Online (415 Millionen Euro / minus 0,7 Prozent), Fachzeitschriften (59 Millionen Euro / minus 7,4 Prozent), Publikumszeitschriften (504 Millionen Euro / minus 1,4 Prozent) und Radio (232 Millionen Euro / minus 2,8 Prozent) sind dagegen weniger gut ins Jahr gestartet. mas
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