#BrusselsAttacks Das Manneken Pis kann auch kacken

Mittwoch, 23. März 2016
Das Mannekin Pis wird zum Symbol des Anti-Terror-Kampfes
Das Mannekin Pis wird zum Symbol des Anti-Terror-Kampfes
Foto: Twitter / Marian Kamensky

Die Terroranschläge in Brüssel haben weltweit Entsetzen und Trauer ausgelöst. Es gibt in Deutschland wohl kaum eine Titelseite, die heute nicht mit den Selbstmordattentaten radikaler Islamisten aufmacht, bei denen nach aktuellem Stand mindestens 34 Menschen ums Leben kamen. Das Social Web wird derweil abermals zum Ort der Beileidsbekundungen, aber auch des Zorns, des Trotzes und der Satire. HORIZONT Online gibt einen Überblick.
  • 36209.jpeg
  • 36208.jpeg
  • 36210.jpeg
  • 36219.jpeg
  • 36215.jpeg
  • 36202.jpeg
  • 36203.jpeg
  • 36204.jpeg
  • 36205.jpeg
  • 36206.jpeg
  • 36207.jpeg
  • 36211.jpeg
  • 36212.jpeg
  • 36213.jpeg
  • 36214.jpeg
  • 36216.jpeg
  • 36217.jpeg
  • 36218.jpeg
  • 36220.jpeg
Die Stimmung, die sich vor allem auch im Social Web nach den Anschlägen breitmachte, bringt die "BZ" heute mit ihrer Titelseite auf den Punkt. "Was wir den Mördern zu sagen haben", lautet die Schlagzeile. Dazu präsentiert das Blatt das Brüsseler Wahrzeichen Manneken Pis in Aktion. Die Botschaft an die Terroristen ist klar: "Wir pissen auf Euch!". Während die meisten Tageszeitungen mit nahezu identischen Schlagzeilen den "Angriff auf Europa" ("Handelsblatt") beziehungsweise auf das "Herz Europas" thematisieren, wählt die "Bild"-Zeitung eine etwas offensivere Gangart. "Wir sind im Krieg!", lautet die Botschaft der Boulevard-Zeitung an ihre Leser. 

Die Reaktionen im Social Web

Das Social Web strotzt gerade zu vor Beiträgen zu  #BrusselsAttacks und #JeSuisBrussels. Viele Menschen machen ihrer Wut und ihrer Trauer Luft und solidarisieren sich mit den Opfern.  
 Zu den Karikaturen, die bereits gestern für Aufmerksamkeit sorgten, sind inzwischen zahlreiche weitere hinzugekommen. Auch hier dominiert das Manneken Pis, das bei einem Zeichner sogar "zweckentfremdet" wird und auf die Terroristen kackt. Zudem sind auf den Zeichnungen viele Tränen zu sehen, mit denen die Urheber ihre Trauer ausdrücken.
In manchen Zeichnungen steckt aber auch Kritik an den Sicherheitsbehörden, die - wie bei Carlos Latuff - in Kompaniestärke und bis an die Zähne bewaffnet eine Rolltreppe herunterfahren und den Terroristen mit Sprengstoffgürtel, der ihnen entgegenkommt, gar nicht bemerken. mas 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Mon coeur est à Bruxelles

Ein von Joann Sfar (@joannsfar) gepostetes Foto am

 

Mon coeur est à Bruxelles

Ein von Joann Sfar (@joannsfar) gepostetes Foto am

 
 

Meist gelesen
stats